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Einwurf 100: Dritter Weltkrieg

28.01.2019

Die alten Nazis hatten immerhin noch diesen Vorteil: Sie waren grosse Naturfreunde. Von den neuen Nazis kann man das nicht mehr behaupten. Den Klimawandel wollen sie entweder gar nicht wahrhaben, oder er ist ihnen egal. Nach den Hitzewellen und Waldbränden in den USA und in Australien wurde das besonders manifest. Es fehlte eigentlich nur noch die Verlautbarung, die Feuer seien von schmarotzenden Immigranten oder von islamistischen Terroristen gelegt worden.  

 

Der Dritte Weltkrieg ist aber noch längst nicht ausgebrochen, auch wenn der jetzt wieder durch die Köpfe geistert, und nicht einmal durch die dümmsten. Gerade haben die Parlamente von Mazedonien und Griechenland Rückgrat gezeigt und sich in der völlig lächerlichen Namensfrage auf eine Lösung geeinigt, welche dem primitiven Fussvolk überhaupt nicht passt. Aber wer den Dritten Weltkrieg verhindern will, dem muss das egal sein. Im Osten von Belgien gibt es übrigens eine Provinz Luxemburg und kein Mensch stört sich daran. Limburg ist eine andere belgische Provinz und eine solche haben wir auch in den Niederlanden. In welchem Land befindet sich der Jura? New Mexico? So what?

 

Inzwischen tut sich auch in Frankreich und in Grossbritannien etwas. Die Standhaftigkeit von Macron und seine Allianz mit Merkel werden honoriert, die «Gelbwesten» haben bereits verloren. Verloren haben auch die Brexit-Fanatiker. Spätestens jetzt wird offensichtlich, dass dieses surreale Theater auf den Mithaufen der Geschichte gehört, je schneller desto besser. Selbst Trump wird sich wohl sagen müssen, er hätte lieber nicht auf seiner Grenzmauer bestanden. Vielleicht scheitert der Dritte Weltkrieg sogar an der Blödheit seiner Anstifter, an ihrer Regierungsunfähigkeit («Shutdown») und dem darauf folgenden ökonomischen Kollaps. Als die «Finanzmärkte» das Budget der italienischen Populisten abstraften, wurden die plötzlich ganz still.

 

Die Härte der EU gegenüber den Briten und den Italienern ist absolut richtig und beweist auch, dass man weit davon entfernt ist, zusammenzubrechen. Man rauft sich nach dem Flüchtlingsdesaster sogar wieder zusammen, im Grossen wie im Kleinen (Mazedonien). Peinlich für diejenigen, die sich den «Untergang» seit Jahrzehnten herbeiwünschen und sogar noch so tun, als sei das «wissenschaftlich» voraussehbar. Auch bei uns gibt es immer noch Leute, welche sich unbeirrt über den Brexit freuen, weil die EU den Anliegen der Briten und im gleichen Zug auch denjenigen von anderen Rosinenpickern wie der Schweiz zwangsläufig entgegenkommen müsse. Diese Fehleinschätzung ist in jeder Hinsicht total, denn selbst wenn die EU (graduell) zusammenbricht, bricht automatisch auch die Rosinenpickerei (graduell) zusammen.   

 

Inzwischen sagen eh die Jugendlichen, wo es lang gehen soll, am WEF und auf den Strassen der europäischen Metropolen. Die Faschisten auf dem Land können sich ja abkoppeln, wenn es denn unbedingt sein muss. So ein Fürstentum Muotatal, das wäre doch cool; man könnte dort dann praktisch gratis Hochprozentiges, Kifferware (Stumpen, Zigaretten, Cannabis....), Elektrosmoghandys, Feinstaubtreibstoffe und Methankuhprodukte kaufen. Den Autobahnanschluss bezahlt der Bauernverband, und der Dritte Weltkrieg findet definitiv nicht mehr statt, weil alle Kesseltreiber schon vorher weggestorben sind.

 

 

 

 

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