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Einwurf 128: Sexuelle Asymmetrien

13.05.2019

Früher war es für einen sowohl anspruchsvollen als auch partnerschaftlich disponierten Mann extrem schwer, eine in jeder Beziehung echt gute Frau zu finden (klug, schön, herzlich, selbstbewusst = «kshs»). Heute herrschen für solche Männer geradezu paradiesische Zustände. Dafür müssen sich die «kshs»-Frauen von heute immer mehr darauf einstellen, den Männern in jeder Beziehung (ausser vielleicht punkto Muskelkraft) überlegen zu sein. Früher oblag die Bewältigung solcher Asymmetrien den Männern, aber die «kshs»-Frauen können das nun sicher besser lösen als mit einer «matriarchalen Gegendiktatur», die einfach ihrerseits wieder Probleme schafft.

 

In einer Reisebeilage einer Sonntagszeitung sind wir kürzlich auf ein tolles Modell zwischengeschlechtlicher Beziehungen gestossen: Die Himba im südlichen Afrika seien in dem Sinn «polygam», als unabhängig von (engen oder lockeren) Partnerschaften nach dem «Lustprinzip» jede mit jedem schlafen könne, ohne dass dabei Eifersucht aufkomme. Das tönt doch grossartig, herzliche Gratulation. Nur muss das alles natürlich einvernehmlich passieren («Muskelkraft»), und wenn dabei Kinder entstehen, dürfen sich die Männer nicht aus der Verantwortung stehlen. Den Himba sei es einerlei, wer die Väter ihrer Kinder seien, heisst es zwar. Doch Kinder sind nicht gratis.

 

Synthese: Die immer zahlreicheren echt guten Frauen haben Beziehungen und Sex mit den immer selteneren echt guten Männern, und wenn sie Kinder kriegen, sorgt ihr «Matriarchat» dafür, dass sich die Männer finanziell und operativ an deren Betreuung beteiligen, wenn nicht direkt, so auf jeden Fall indirekt durch staatlich finanzierte und praxistaugliche Dienstleistungen.

 

Die Männer können mit diesem «System» dann umgehen wie sie wollen: Entweder aktiv mitmachen oder sich halt irgendwie damit arrangieren. Nur eines geht nicht: Frauen hassen und physisch angreifen. Das ist Faschismus.          

 

Was wir hier geschrieben haben, gilt analog auch für gleichgeschlechtliche Verhältnisse, und die nehmen eh in dem Masse zu, wie sich die Heteros einander verschliessen. (Siehe geschlossene hinduistische oder muslimische Gesellschaften und geschlossene Anstalten wie Gefängnisse, Armeen oder die katholische Kirche.)   

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