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Einwurf 152: Eifersucht

18.09.2019

Das Partnerschaftsgift Nr. 1 ist nicht das liebe Geld, sondern die Eifersucht. Wer heiraten oder sonst eine exklusive Verbindung eingehen will, ist demnach gut beraten, zuvor eine Art Eifersuchtstest durchzuführen. 

 

A prima vista mag man der Eifersucht ja noch abgewinnen, dass auch sie ein Liebesbeweis ist, etwa im Sinn von: «Du bist mir so wertvoll, dass ich eine feindliche Übernahme unter allen Umständen verhindern will». Auf die Dauer ist die Eifersucht aber eine Katastrophe. Das Liebessubjekt (oder eben -objekt) verkommt zu einem Strafgefangenen, dem jede Bewegungs- und Kommunikationsfreiheit abgewürgt wird. Unter solchen «possessionswahnsinnigen» Bedingungen ist eine respektvolle Partnerschaft absolut unmöglich und eine Trennung wird unvermeidlich.

 

Eifersüchtige Partner sind per se schwach und unattraktiv. Denn wenn sie stark und attraktiv wären, müssten sie gar nicht eifersüchtig sein. Starke und attraktive Partner können ja, sofern nötig, jederzeit problemlos das Weite suchen, ohne zu befürchten, von einem Tag auf den andern elendiglich zu vereinsamen. Man kann es auch so formulieren: Wer seinen Partner «halten» will, beeindruckt ihn mit Stärke und Attraktivität und infolgedessen sicher nicht mit Eifersucht.

 

Schliesslich ist, wer Wert auf eine gehaltvolle Partnerschaft legt, nicht nur nicht eifersüchtig, sondern geradezu stolz darauf, einen Partner oder eine Partnerin ausgewählt zu haben, der/die auch andere Frauen und Männer beeindruckt, und nicht einfach bloss einen mürrischen Schlappschwanz oder eine hässliche Schrulle.   

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