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Einwurf 162: Twitterterrorismus

29.09.2019

Das ist mittlerweile sonnenklar: Donald Trump hetzt alle aufeinander los, damit letztlich jeder Einzelne auf ihn angewiesen ist. Darum unterhält er auf den Latrinenwegen auch ausgezeichnete Beziehungen zu jenen Schurken, welche er vordergründig als Erzfeinde bezeichnet, und alle fallen darauf herein. «Teile und herrsche» nennt man das, oder besser noch: «Twitterterrorismus».

 

Besonders stark wirkt Trumps Spaltpilzgift jetzt in Grossbritannien. Wegen dem Brexit versinkt das Land in einem tiefen Morast und schafft es nicht mehr, sich daraus zu befreien. Dabei gibt es hier nur eine Lösung: Die Brexit-Abstimmung wiederholen. Die Leute sollen die Gelegenheit erhalten, sich die nationalistische Vergiftung wieder abzustreifen, die man ihnen aufgeschwatzt hat, und in der EU zu bleiben. Oder sie bestätigen, dass sie diese Vergiftung tatsächlich wollen, treten definitiv aus und geniessen den tiefen Morast. Durch einen vertragslosen Brexit natürlich, denn die EU bewegt sich zu Recht nicht mehr. Die kann sich das auch gar nicht mehr leisten, ohne das Gesicht zu verlieren.

 

Die Lektion für die Schweiz ist eindeutig: So eine Sauerei haben wir nicht verdient. Deshalb muss nun die braune SVP endlich aus der Regierung verschwinden. Die Nazikeule werde viel zu schnell geschwungen, heisst es. Mag sein, aber in solchen Sachen ist Verharmlosung definitiv nicht angebracht. In Österreich haben sie das verstanden, wenn auch ein bisschen spät.    

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