Einwurf 180: Der "Brexit" als Neandertaler-Krankheit

05.12.2019

Neuerdings gilt in Grossbritannien der «Brexit» als Krankheit, aber das ist ja nicht weiter erstaunlich, wenn man Politiker wie Boris Johnson oder Donald Trump vor sich hat (der den «Brexit» ebenfalls «lässig» findet). Auch in der Schweiz grassiert die Krankheit, im Umfeld von Christoph Blocher und Albert Rösti zum Beispiel, oder in der Zentralschweiz. Sie äussert sich unter anderem darin, dass man sich von seiner natürlichen Umgebung abschottet und sich der (legalen und illegalen) Kriminalität unterwirft. So sind in der weiteren Heimat von Wilhelm Tell zahlreiche saudi-arabische, katarische, ägyptische und russische Kolonien, Hedge Funds- und Rohstoffhandelsgeschwüre entstanden: Fremde Herren und Gesslerhüte im Multipack.    

 

Das ist zwar geil und bringt viel Geld, aber es ist garantiert nicht nachhaltig. Auch die Neandertaler hatten den «Brexit». Sie haben sogar den Sex verachtet, wodurch sie vom Homo sapiens allein schon rein demografisch verdrängt wurden. Heute, im Zeitalter des grossen Klimawandels, wären wir zwar froh um jeden Menschen, der nicht gezeugt wird. Umso mehr müssen sich diejenigen, die bereits leben, intensiv «austauschen». Statt um die schiere Masse geht es nun um den Fantasiereichtum, statt um die genetische Vielfalt um kooperative Projektideen.

         

Die müssten dann wohl auch mithelfen, andere üble Krankheiten zu besiegen. Anscheinend haben sich die Neandertaler und die Sapientes keine Völkerschlachten geliefert. Dafür sind die Neandertaler unter anderem auch von afrikanischen Krankheiten der Sapientes überrumpelt worden, etwa so, wie in der Neuzeit die Indios von europäischen. Auch das hat mit Selbstgenügsamkeit, Verschlossenheit und Fantasielosigkeit zu tun. Man erkennt: Wer in «Alten Testamenten» stecken bleibt, hat auf die Dauer nichts als überflüssige Probleme und schafft sich schliesslich selber ab. Die «Brexit»-Krankheit ist sogar lebensgefährlich.

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