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Einwurf 194: Die Erpressungsmaschine

07.01.2020

Jedes grosse Reformprojekt wird jeweils mit der Behauptung vernichtet, es gefährde Millionen von Arbeitsplätzen. Es ist, als würde da regelmässig immer wieder die gleiche Giftmaschine angekurbelt. Giftmaschine deshalb, weil was die produziert, ist nichts als eine bodenlose Frechheit, eine Erpressung durch ewiggestrige Besitzstandswahrer. Und viele Leute sind leider immer noch so dumm oder so schwach, dass sie voll auf dieses Gift abfahren. 

 

Der Trick der Reformfeinde und ihrer Giftmaschine ist ganz einfach. Sie rechnen vor, mit welchen Kosten die vorgeschlagenen Reformen verbunden sind, und auf den ersten Blick stimmt ihre Rechnung sogar. Aber sie wiedergibt nicht die ganze Wahrheit, im Gegenteil. Entscheidend ist, was die Giftmaschine unterschlägt. Denn wenn Reformen breiten Bevölkerungssegmenten nachhaltig dienen, setzen sie enorme Energien frei, welche Arbeitsplätze überhaupt nicht gefährden, sondern geradezu aus dem Boden stampfen. Auch dazu können Rechnungen gemacht werden, aber von perfiden ewiggestrigen Besitzstandswahrern sind die natürlich nicht zu erwarten.

 

Kein Wunder, sinkt das Ansehen der reformfeindlichen tonangebenden «Klasse» von Unternehmern und Politikern in allen Umfragen immer weiter Richtung Abgrund. Das Vertrauen ist längst weg, nur haben viele Leute leider immer noch nicht gemerkt, wie die Erpressungsmaschine funktioniert.  

 

Unabhängig davon sind zahlreiche Arbeitsplätze eh unethisch oder gar kriminell. Wenn die im Zug einer Reform draufgehen, ist das gerade recht.

 

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