Einwurf 245: Die Schuldfähigkeit von Massenmördern


Der rechtsextreme australische Massenmörder von Christchurch gibt zu, schuldig zu sein und bewusst geknattert zu haben. Das ist schon fast wohltuend konsequent. Er schliesst sich damit «würdig» den IS-Terroristen an, die auch nie behaupten, sie hätten bei ihren Untaten psychische Probleme gehabt und seien daher unschuldig. Das ist stimmt bei keinem von denen. Natürlich sind sie alle krank, aber nicht im Sinn von «unzurechnungsfähig», sondern weil sie bestens organisiert und sehr gezielt Leben vernichten. Von Zufällen und Kontrollverlust kann da keine Rede sein, nie. Da gibt es nur eines: «Lebenslänglich», und zwar richtig, also bis zum Tod. Man kann ihnen dafür erlauben, nachträglich noch sich selbst zu beseitigen, wenn sie das wollen.

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