Einwurf 308: Der Corona-Paradigmawechsel

12.06.2020

Vor Corona war die «Welt» überdreht, aufgekratzt oder gar durchgeknallt. Jetzt wird sie hoffentlich ein bisschen besonnener. «Zurück zur Normalität» ist Schwachsinn. Was abnormal war, soll nicht normal werden, und vielen scheint das nun doch irgendwie einzuleuchten. Erste positive Schritte «vorwärts zur Vernunft» zeichnen sich denn auch ab, zum Beispiel in der EU («Schuldengemeinschaft») und beim Klimaschutz. Sogar die Geizkragensekte unserer Nation, der Ständerat, ist jetzt für (sagen wir mal einigermassen akzeptable) CO2-Abgaben. Und die «Ehe für alle» wird urplötzlich zur Selbstverständlichkeit. Nur die eidgenossenschaftsfeindlichen Brunnenvergifter von der SVP wollen weiterhin «täubele». Aber sie können ja in die USA auswandern, wenn es ihnen hier nicht mehr passt. Die NRA und der Ku-Klux-Klan werden schon dafür sorgen, dass das «Antirassismusgetue» dort bald aufhört und dass es nach Corona dann erst recht wieder «chlöpft und tätscht». Der «Welt» kann das egal sein: Sie funktioniert auch ohne die USA und ihre IT-Monstren. Man muss bloss daran glauben und darnach handeln. Das ist nämlich viel einfacher als uns ständig aufgeschwatzt wird. Der (angedrohte) Truppenrückzugsentscheid von Trump ist perfekt. Dessen Dummheit (und die seiner Einflüsterer) ist ja derart überwältigend, dass sie auch immer wieder einen grösseren «Kollateralnutzen» bewirkt (siehe "Post-Einwurf" 306). Ob gewollt oder nicht, spielt keine Rolle.         

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