Einwurf 481: Unerwünscht? So what?

Aktualisiert: Okt 27


Sie haben den Eindruck, Ihre Anliegen oder Ihre Person überhaupt würden nicht ernst genommen und systematisch ignoriert? Dann sind Sie nicht allein. Es lohnt sich aber nicht, sich deswegen gross aufzuregen und dagegen zu «kämpfen». Zahlen Sie einfach mit gleicher Münze heim und gehen auch Sie nicht auf die Anliegen von Personen ein, von denen Sie (real oder potenziell) verachtet und ausgenützt werden. Das hat keinen Wert; die ändern sich nicht einfach so. Die wollen mit Ihnen nichts (mehr) zu tun haben, also wollen Sie auch mit denen nichts (mehr) zu tun haben. Ausserdem sollten Sie diesen Leuten nicht unbedingt den Gefallen machen, wegen ihres Mobbings ernsthaft zu erkranken.


Der Ausweg aus der Ausgrenzungsfalle besteht darin, dass man unfruchtbare Pfade verlässt und sich sein eigenes «Sozialsystem» zurechtlegt, worin es nur noch Gewinner/innen gibt. Das ist viel einfacher als man denkt. Man muss da nämlich gar nichts denken, sondern sich vielmehr intuitiv treiben lassen. Gute Nerven und eine Portion Gelassenheit können hierbei zwar nicht schaden, sind aber nicht zwingend nötig. Hauptsache, die Ignoranten sind aus dem Radar verschwunden. Gedanklich mögen sie sich zwar ab und zu nochmals zurückmelden, doch Nachgeplänkel sind immer harmlos, vorausgesetzt, man stuft sie als solche ein (und nicht als Anreiz zu selbstzerstörerischen Grübeleien).


Aktuelle Einträge
Kategorien
Archiv