Einwurf 498: Das eidgenössische Grossrisiko


In Zug hat sich das organisierte Verbrechen definitiv eingenistet. Das neueste Beispiel dafür ist die Firma Mitto AG. Selbstverständlich gilt auch hier wie immer und überall die berühmte «Unschuldsvermutung», zumal Gesetze bekanntlich oft gar nichts wert sind. Oder sie werden nicht respektiert, was letztlich dasselbe ist. (Nb: Moralfreie Gesetze gibt es nicht, dafür haufenweise solche, deren (unausgesprochene) Moral darin besteht, skrupellose Aktivitäten zu begünstigen.)


Wer immer noch glaubt, nur unverbesserliche Wirtschaftsfeinde und Eifersuchtspinsel würden schmarotzende Steueroasen kritisieren, der ist selber der ideologischen Verhärtung verfallen, wie sie in Zug in besonderem Mass grassiert. Dort ist ja schon ein «lingger Siech», wer bloss die Frage aufwirft, wie man sich noch eine schöne Wohnung leisten kann, ohne gleich bankrott zu gehen.


Wir sind keine «Patrioten», aber wer sich zu denen zählt, kann sich zur Abwechslung ja einmal genau mit dieser Frage befassen. Wenn das Beispiel Zug nämlich Schule macht (was da und dort bereits geschehen ist), müssen früher oder später fast alle Einheimischen auswandern. Die Schweiz besteht dann praktisch nur noch aus einem Haufen krimineller Ausländer, und die stehlen dir dann nicht mehr bloss die Handtasche und einen Schraubenzieher.


(Unser Filmtipp zum Thema: «Der Ast, auf dem ich sitze», von Luzia Schmid.)


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