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WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

14.02.2019

…. Du, äää, chomm …. Äär hät gseit, und dänn sie so …. Chunsch drus? …. Ja, scheisse, ächt, immer bloss blöd lachä …. Genau, äär isch voll abgfahrä …. Sie isch eifach es mega Tussi …. Uhuere, ja, doof umehängä …. Schoo, und jaaa, es mega Puff, ich schwör’s …. Wow, easy, geil …. Das isch vollkrass chillig, aber das andere isch würkli scheisse, weisch was i mein? …. Total uncool, äbe so …. Schoo, und jaaa, ich weiss nöd …. Bisch am schaffä? …. Ich go jetz au go schaffä …. Nöd würkli, äär macht extrem Stress, und die ander au, weisch was i mein? …. Genau, usgraschtet, voll behindärät, uf em WC und so …. Äär isch es riese Arsch, ächt …. Sie tschägged das überhaupt niä, sorry, sie sind so öppis vo tumm und nervig, hei, ich glaub’s nöd …. Und jaaa, äää, aso nei …. Schoo? …. Würkli? …. Es mega Arschloch, ich säg der’s, extrem, verschtohsch? …. Nei, du verschtohsch mi nöd …. Kein Plan, alles Idiotä …. Isch dis Chätzli wieder gsund? …. Oje …. Fuck …. 

11.10.2018

Die Frankfurter Buchmesse zelebriert dieses Jahr Georgien. Das ist auf den ersten Blick ein dankbarer Gast, denn Georgien wird spätestens seit dem Untergang der UdSSR als kleines Paradies auf Erden hochgejubelt. Da fliessen nicht nur Milch und Honig, sondern vor allem auch der älteste und damit selbstverständlich beste Wein der Welt, und die Leute sind alle wahnsinnig nett, also wirklich. Ein goldenes Verbindungsstück zwischen Orient und Okzident, und oh Schreck, gerade deswegen immer wieder und auch heute noch von den bösen Russen gepeinigt.

Aber spätestens hier schrillen die Alarmglocken, und schon ein paar kurze Recherchen offenbaren glasklar, dass die Politik in diesem «Paradies» kein Dreck besser ist als jene in Moskau oder in Kiew. Wer weder ein korrupter Oligarch noch ein amerikahöriger Kasinokapitalist ist, hat dort rein gar nichts zu bestellen und muss relativ schnell sogar um sein Leben fürchten. Da können die in Frankfurt auftretenden Schriftsteller noch so tolle Bücher schre...

01.10.2018

Wer früher Alvin Toffler oder Fritjof Capra las, liest jetzt Yuval Noah Harari. Das ist einer, der uns wie Jean Ziegler, Jeremy Rifkin, Joseph Stiglitz oder Paul Krugman jedes Jahr mit einem supergescheiten Buch bombardiert, und zwar nicht mit einem dünnen. Es ist uns rätselhaft, wie diese Leute innert kürzester Zeit zu ihrem enormen Wissen gelangen und dieses literarisch verwerten. Gleichzeitig machen sie ja noch Reisen, geben Interviews, halten Vorträge, nehmen Lehraufträge wahr und haben bestimmt auch noch ein reich erfülltes Privatleben.

Wie auch immer: Zu Harari haben wir es noch nicht geschafft. Dafür haben wir «Factfulness» von Hans Rosling gelesen. Der meint, alles werde besser, obwohl man zuweilen meinen könnte, die Welt gehe bald unter. Das sei aber nur deshalb so, weil man den negativen Fakten und Meldungen dummerweise eine viel grössere Aufmerksamkeit verleihe als den positiven. Das passt auch zur «Beichte» von Jaron Lanier, wonach die Algorithmen aus dem Silicon Valley schl...

24.01.2018

Was machen Sie, wenn Sie unsere Einwürfe gut finden, sich aber nicht getrauen, öffentlich dazu zu stehen? Dann sagen Sie, es habe da stets ein paar "interessante Ansätze" drin, nur werde halt oft "masslos übertrieben", die Optik sei "ziemlich einseitig" und die sprachliche Formulierung meistens "zu radikal". Kennen wir doch, ja?   

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