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WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

23.09.2019

Thema Klima: Wer nicht gerade einem totalen CVP-Wischiwaschi verfallen ist, der befasst sich jetzt primär mit Umweltabgaben. Die seien asozial, heisst es jeweils zwar schnell, denn die seien für alle gleich hoch würden so den armen Leuten praktisch das Reisen verbieten. Doch das sehen wir natürlich völlig anders, denn das ist Steinzeitideologie aus der Tourismusbranche und von anderen Profiteuren von schwachsinnigen Flügen und überflüssigen Autofahrten. Auch die Nahrungs- und Genussmittelpreise sind überall gleich und fallen im Familienbudget viel mehr ins Gewicht. Oder sollen vielleicht Käse und WC-Papier unterschiedliche Preise haben, je nach Vermögen und Einkommen der Konsumenten? Das wäre wenigstens konsequent, und mit M-Budget, Caritas-Laden oder Tischleindeckdich ist es ja bereits ein bisschen so.

Aber grundsätzlich führt das zu herzlich wenig bis gar nichts. Denn den Finanzausgleich zwischen Arm und Reich schafft man dort, wo die grossen Brocken sind und wo dieser Ausgleich unkom...

09.05.2019

Soeben wird weltweit berichtet, die Biodiversität komme auf den Hund, und begründet, warum das auch für den Menschen gefährlich werden könne. Gleichzeitig beschliesst der Nationalrat, dass man den Wolf wieder zum Abschuss frei geben wolle. Jetzt aber mal hallo: In welchem Irrenhaus sind wir denn da? Die haben ja noch nicht einmal gemerkt, dass die Leute hier keine Milch mehr trinken und ihren Fleischkonsum zurückschrauben. Stattdessen rennen sie wie blinde Hühner einer winzigen Minderheit von abartigen Idioten nach, welche den Weltuntergang heraufbeschwören, wenn sie den Wolf nicht ausrotten dürfen. Aber natürlich passt das ausgezeichnet zum Twitter-Zeitalter, in dem man die geballte wissenschaftliche Intelligenz links liegen lässt und nur noch dort hinhört und hinsieht, wo die grösste Scheisse produziert wird, zum Beispiel im Weissen Haus. Die Nationalräte müssen einfach aufpassen, dass nicht plötzlich einer auf die Idee kommt, sie selber seien noch gemeingefährlicher als die Wölfe....

02.04.2019

Die Lösung ist ganz einfach, dafür braucht es keine (energieverschwendenden) Umfrage-Orgien: Die grössten Klimakiller werden massiv besteuert und vor allem nicht mehr subventioniert. Primär trifft das neben der Landwirtschaft den Verkehr in der Luft und auf der Strasse. Das Geld erhalten diejenigen, welche auf sinnlosen Konsum verzichten und (im Vergleich) sauber investieren. Am besten erfasst man gleich alle nicht erneuerbaren Energien. Damit tut man auch etwas gegen die Tierquälerei, den Feinstaub, den Plastikmüll und die nukleare Verseuchung.

Das mag «Wohlstandsverluste» verursachen, muss aber nicht. Und wenn schon: Lebensqualität hat nichts mit Konsumsucht zu tun. Vor 50 Jahren hatten wir viel weniger (luxuriösen) Plunder um die Ohren, deswegen ging es uns nicht schlechter. Autofreie Vegetarier und Veganerinnen haben das schon längst gemerkt. Ausser den hungernden Kindern in der Dritten Welt kann jeder problemlos sein Konsumniveau herunterschrauben, ohne deswegen psychisch zu kolla...

16.08.2018

«Genua»: Das hat man davon, wenn man immer mehr Strassen baut, immer mehr Verkehr generiert und immer schwerere Lastwagen zulässt. Dieser Einsturz wird garantiert nicht der letzte gewesen sein.

Die Schuldzuweisung an die EU ist natürlich Schwachsinn. Kein Mensch glaubt, dass ein aufgeblähtes Budget zu Gunsten von Unterhaltsarbeiten verwendet worden wäre. Die Regierung sagt ja selber, sie wolle die Betriebsgesellschaft zur Rechenschaft ziehen, weil diese die ihr überwiesenen Mittel nicht zweckgemäss eingesetzt habe.

Wenn die Regierung eine weitere Aufweichung der «Maastricht-Disziplin» verlangt, schneidet sie sich ins eigene Fleisch. Die «Investoren» würden das zu Recht nicht tatenlos schlucken. (Auch die EU übrigens nicht, denn andere Länder kämen garantiert auf ähnliche Ideen.)

Im Zeitalter des Klimawandels gibt es auf «Genua» nur eine überzeugende Antwort: Einen gross angelegten Schlachtplan «Von der Strasse auf die Schiene». Dafür braucht es keine zusätzlichen Fonds, sondern eine simpl...

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