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WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

26.01.2018

Es war schon komisch, wie ehrfürchtig und ergeben unsere sonst immer so souveränitätsversessenen wackeren Eidgenossen das rücksichtslos-geisteskranke Getue der amerikanischen Sicherheitskräfte vor und während dieses Trump-Besuchs hingenommen haben. Als sei es um einen Jahrhundertheiligen oder gar um einen ausserirdischen Halbgott gegangen. Dabei ist er nichts als ein grobschlächtiges Trampeltier aus dem Dunstkreis der italo-amerikanischen Bau- und Immobilienmafia und von stalinistisch programmierten slawischen Kotzbrocken (nochmals Jürgen Roth: «Die neuen Paten»). Immerhin konnte man jetzt von ganz nahe sehr gut beobachten, wie sich die USA in allen jenen Ländern aufführen, die sie angeblich «schützen» oder «befreien».

Freude haben uns dagegen die IQ der frankophonen, mehrsprachigen und multikulturellen Staatschefs gemacht (Macron, Trudeau, Berset). Es gibt zum Glück immer noch ein paar Politiker, die durchwegs imstande sind, empathisch über den eigenen Gartenhag hinauszudenken. (Auch M...

25.01.2018

Wer gesellschaftskritisch denkt, Rückgrat beweist, Skandale enthüllt und die Staats- und Wirtschaftswelt humanisieren will, wird in diesen Zeiten rasend schnell verachtet, beschnüffelt oder gar als potenzieller Terrorist denunziert. (Dagegen ist die Bezeichnung «nutzloser Schmarotzer» direkt ein Kompliment.) Wer hingegen mit dem organisierten Verbrechen kooperiert und rechtsextremen Schund verzapft, wird als Volksheld bewundert und in politische Ämter gewählt. (Zu denen gehört übrigens auch der argentinische Präsident, Trump-Kumpel, Leuthard-Freund und Paradise-Papers-Promi Mauricio Macri; mehr dazu bei Jürgen Roth: «Die neuen Paten»). Da kann man nur noch sagen: Aus der Geschichte wieder einmal nichts gelernt…. Oder: Auf dem einen Auge sehr, sehr, sehr blind…. Oder für einmal «positiv»: Das organisierte Verbrechen und der Faschismus sind ganz einfach geil, Markt, Natur, fertig Schluss. Homo homini lupus: Hoch lebe der Genozid! (Liebe Umwelt- und Tierschützer: Wenn euch das nicht gefäl...

25.01.2018

Wenn sich jemand für eine Führungsfunktion bewirbt, heisst es immer, er/sie müsse bereits Führungserfahrung haben. Die Forderung ist aber schwach, denn wenn man eine Umfrage über die Qualität von Vorgesetzten macht, kommt regelmässig jeder Zweite schlecht bis miserabel weg. Und die will man dann diskussionslos «nach oben wegbefördern»? (Leider geschieht das viel zu oft.) Andererseits gibt es überall viele führungstalentierte «Spätzünder», die sich lange bewusst nie für Führungsfunktionen interessiert haben. Andere wiederum, vielleicht sogar die Besten, haben sich wegen damit verbundenen kindischen Machtkämpfen angewidert daraus verabschiedet. Die Führungserfahrungsforderung ist also wirklich schwach, aber wer immer noch daran glaubt, soll doch mal eine Fallstudie über Johann Schneider-Ammann machen.

25.01.2018

Ein Marktfanatikerleben ist nicht immer lustig, zum Beispiel dort, wo der «Markt» statt MINT-Genies lauter nutzlose Philosophen hinausspuckt. Was soll man da machen? Die ehrliche Antwort wäre: «Markt» nur dort, wo er mir passt, sonst eben Diktat. Man könnte sich aber auch fragen, warum bei uns der «Markt» der Philosophen («Phileiner») anscheinend so sexy ist und der MINT-«Markt» eher nicht. Dazu gibt es nämlich mehrere handfeste Erklärungen, aber man muss sie dann auch wahrhaben wollen…. 

25.01.2018

Wissen Sie noch, was «Durchsetzungsinitiativen» sind? Das sind bürokratische Leerläufe, die von genau jenen Leuten angezettelt werden, welche ständig über aufgeblähte Staatsverwaltungen schimpfen und sich mit allen Mitteln gegen die Einrichtung von Verfassungsgerichten sträuben. Völlig absurdes Zeug also.

25.01.2018

Harvard gut, alles gut? Hatten wir das früher nicht auch schon? Klar doch, im Vatikan, nur geht es in Harvard jetzt nicht mehr um religiöse Dogmen, sondern um intellektuelle und betriebswirtschaftliche «Leadership». Und für das ewigwährende Top-Ranking von Harvard braucht es auch keinen lieben Gott mehr, denn dank der Alumni, der Weltsprache Englisch und der Masse an Medienzitaten ist dieses sozusagen ein Selbstläufer geworden.

So baut Harvard seinen Spitzenplatz im amerikanisch-britisch beherrschten globalen Hochschulmarkt konstant aus. Das alles ist aber nichts anderes als angelsächsischer Kulturimperialismus, egal wie «pluralistisch» das Lehrangebot auf den ersten Blick aussieht. Es entwertet und erdrückt Bildung und Forschung in anderen Kontinenten und Ländern, auch wenn das von vielen Harvard-Professoren vielleicht gar nicht beabsichtigt ist.   

Kommt hinzu, dass in Harvard nicht nur Leistung und Handwerk zählen. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass einer wie G.W. Bush ein H...

24.01.2018

Je kompetenter und engagierter Sie sind, desto eher riskieren Sie, dass man Sie aus irgendwelchen Gründen nicht mag. Wie reagieren Sie jetzt? Es gibt mehrere Möglichkeiten, je nach gesellschaftlicher Position und individuellem Selbstbewusstsein: Brechstange, Wut, Kuhhandel, Kompromiss, Ignoranz, Frustration, Resignation…. Aber das sind keine Lösungen. Wenn Sie wirklich gut und fleissig sind, dann hören Sie doch ganz einfach auf, sich mit pingeligen Rechthabern und unheilbaren Autisten herumzuschlagen. Stattdessen setzen Sie nur noch auf die, mit welchen Sie vertrauensvoll, bedingungslos und besser lang- als kurzfristig am gleichen Strick ziehen können. Von denen gibt es weltweit Millionen, unabhängig davon, wie Sie persönlich eingestellt sind. Man muss diese Leute nur entdecken, aber das ist gar nicht so schwer. Eine einzige Person genügt bereits. Lassen Sie sich dabei primär durch Ihr «Bauchgefühl» lenken. Für erfolgreiche Allianzen ist ein gemeinsamer «intellektueller Überbau» zwar n...

24.01.2018

Trump freut sich über die Repatriierung von Apple-Milliarden. Doch diese Mahlzeit ist noch nicht gegessen, und selbst wenn das Manöver gelingt, kann die Firma die nach den mickrigen Steuern übrigbleibenden Summen ja einfach an seine Aktionäre und Angestellten verteilen. Das hiesse: Noch mehr Superreiche und weiterhin nur Brosamen für die Armen. Aber die sind ja masochistisch genug, das gar nicht wahrhaben zu wollen. Hauptsache, ihr Präsident hat ein grosses Maul.

Andererseits mag es ja schon sein, dass ein paar Milliarden in die Herstellung neuer, nüchtern betrachtet hingegen völlig überflüssiger Produkte investiert werden. Nur ist auch auf diese Weise den Armen nicht gedient, wenn ihnen nahegelegt wird, sich für den hinterletzten «Innovationsquatsch» hoffnungslos zu verschulden.

24.01.2018

Was machen Sie, wenn Sie unsere Einwürfe gut finden, sich aber nicht getrauen, öffentlich dazu zu stehen? Dann sagen Sie, es habe da stets ein paar "interessante Ansätze" drin, nur werde halt oft "masslos übertrieben", die Optik sei "ziemlich einseitig" und die sprachliche Formulierung meistens "zu radikal". Kennen wir doch, ja?   

24.01.2018

Dass Parlamente nichts wert sind (Einwurf 7), beweist der Entscheid, das Steuerbetrugs-Bankgeheimnis im Inland aufrecht zu erhalten. Hier sind Riesensummen und nicht nur ein paar handverlesene schwarze Schafe im Spiel; das wissen wir jetzt nach der Selbstanzeigelawine aufgrund des «automatischen Informationsaustausches» (AIA) mit dem Ausland, und diese ist ja nur die Spitze eines Eisbergs.

Die Parlamentarier wurden von der Finanzmafia bestochen (zumindest ideologisch….). Diese will die Betrugsmillionen ihren zockenden Managern zuschieben und nicht dem Staat bzw. der Allgemeinheit überlassen. Böswillige Unterstellungen? Blödsinn: Da lassen wir uns sicher nichts mehr vormachen!

Was tun? Spontan kommen uns vier miteinander kombinierbare Gegenoffensiven in den Sinn:

  • Klagen gegen Parlamentarier und Finanzdienstleister wegen Anstiftung und Mithilfe zu Steuerbetrug (oder Steuerhinterziehung, was faktisch dasselbe ist).

  • Volksinitiativen gegen den Steuerbetrug mit u.a. dem AIA im Inland....

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