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WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

31.05.2018

Kapstadt ist hip, alle wollen dorthin, obwohl es massenhaft attraktivere Destinationen gibt, ohne Wassernot, ohne Gauner, ohne Verkehrschaos und ohne Investitionsrisiken.

Aber das MOCAA ist grossartig. Wenn Sie zeitgenössische Kunst an sich gern haben, sich aber immer wieder über viel Lärm um praktisch gar nichts oder über Fantasiepreise ärgern, dann sind Sie hier am richtigen Ort. Jeder Raum ist eine «Sonderausstellung», und jede «Sonderausstellung» ist ein kleines «Gesamtkunstwerk».

Herausragend ist der Zimbabwer Kudzanai Chiurai, auch wegen seinen politischen Botschaften. Und haben Sie gewusst, was der Satz «Man Fucks Woman» in der «Grammar Lesson» bedeutet? Die Antwort ist: «Subject, Verb, Object».

Im MOCAA ist nicht nur der Feminismus, sondern auch die «Blackness» ein grosses Thema. Soll man die «Blackness» forcieren und damit voll auf einen schwarzen Rassismus setzen oder soll man sie ignorieren und damit implizit den weissen Rassismus neuerdings so gewähren lassen wie man das sel...

27.05.2018

Multinationale Unternehmen beherrschen die Politik, heisst es. Sie beherrschen aber auch das Privatleben, und das ist für freiheitliche Individualisten noch viel folgenreicher. Das zum Beispiel haben wir selber erlebt: 1) Freundschaften lösen sich auf, sobald man nicht mehr den gleichen oder einen gleichgesinnten bzw. gleichgeschalteten Arbeitgeber hat; 2) Der Nachbar erzählt dir rein gar nichts über seinen Job. Er sagt dir am Sonntagabend nicht einmal, wohin er am Montagmorgen fliegt. Allein schon das wäre ein Verbrechen gegen das Geschäftsgeheimnis und somit ein Karrierekiller: See-Villa weg, Jaguar weg, Geliebte weg, Frau weg, Elend.  

Wo sind wir denn da? Okay, man begegnet sich im Turnverein oder im Frauentreff und palavert dort über Sport, Wellness und Gesundheit, Kinder und Enkel, Pferde, Hunde und Katzen, Ferien, Wetter, Essen und Trinken und dergleichen Zeugs. Nichts gegen das Blabla, das ist lustig und erholsam, aber alles gegen eine totalitäre «Konzern-Kultur», welche de...

27.05.2018

Das Beste, was einer wie er nach einer derartigen Katastrophe gegen Real Madrid machen kann, ist, sofort zurückzutreten, ein Jahr lang ins Kloster zu gehen und dann in der untersten Amateurliga wieder ganz von vorn zu beginnen: Busse tun, sich Dilettanten anerbieten, Sicherheit zurückgewinnen, Heldenstatus aufbauen und am Schluss doch noch die Champions League gewinnen, egal mit wem.

Ja, Karius hat einen Riesenmist gebaut, aber seine Vorderleute hätten halt auch Tore schiessen oder ihren Schlussmann besser abschirmen müssen. Und IQ-EQ-XQ-Jahrtausendgenies wie Lothar Matthäus tun jetzt wohl sehr sehr sehr gut daran, endlich für immer und ewig ihr konkurrenzlos höchstbegabtes Maul zu halten. Es ist ganz einfach nichts wert.

22.05.2018

Wenn Sie «offline» sind, sind Sie «abgehängt». Das mag so seine Nachteile haben. Aber die Vorteile sind enorm. Die ganze Konsum- und Produktionshektik ist auf einen Schlag verschwunden – Sie hecheln weder idiotischen Neuigkeiten nach, noch stampfen Sie selber solche aus dem Boden. Statt Perma-Logorrhö herrscht Gipfelruhe, und Ihr Gesundheitszustand verbessert sich geradezu dramatisch: Der Elektrosmog ist weg, Sie schonen Augen und Finger und Sie vermeiden Kollisionen und Stürze, weil Sie auf die Strasse schauen und nicht ins Smartphone. So nehmen Sie auch Ihre natürliche Umgebung wieder wahr. Sie entdecken wunderliche Pflanzen und hören anstelle des ewiggleichen «Stöpselpumpums» echte Singvögel. Vor allem merken Sie wieder, wer an Ihnen vorbeigeht und mit wem man sich direkt und real unterhalten kann, statt immer bloss über Facebook, WhatsUp oder andere Schrottplattformen.

Sie haben Zeit für Selbstreflexion und Nachdenklichkeit und wappnen sich damit gegen debile «Influencer», totalitär...

21.05.2018

Der Schweizer Aussenminister sagt, die Flüchtlingshilfeorganisation UNRWA sei wesentlich mitschuldig am ewigen Streit zwischen Israeli und Palästinensern ("Übertriebene Hoffnungen kultivieren"). Dann sagt er wohl auch, der Pfarrer Sieber sei massgeblich schuld daran gewesen, dass es in Zürich so viele Obdachlose gab. Am besten schafft er doch gleich den Sozialstaat ab. Der generiert ja eh bloss Kriminelle, die mit dem Geld der Fürsorge Einbruchswerkzeug kaufen. Oder er verbietet jungen Müttern, ihre Bébés zu stillen; die könnten später nämlich ihre Ehepartner ermorden.

17.05.2018

Endlich eine Initiative, welche der unseligen, korrupten Parteienherrschaft den Kampf ansagt: Richterwahlen durch das Los nach der Absolvierung von Berufsqualitäts- und Persönlichkeitsprüfungen. Genau das, was wir schon seit Jahrzehnten auch für Regierungsmitglieder fordern. Grossartig - da freuen wir uns aber mal echt auf die «Vernehmlassungen». Beförderungen in die höchsten Funktionen würden wir allerdings jeweils durch ein obligatorisches Plebiszit bestätigen lassen, auch bei den Gerichten.

17.05.2018

Jetzt bewahrheitet sich endgültig, was wir schon immer vermutet haben: Der Staat Israel wurde gegründet, um als gelehriger Schüler den Spiess umzudrehen. Man geht einfach ein bisschen weniger plump vor als der einstige Feind das vorgemacht hatte. Dabei kommt Netanjahu der aktuelle Zeitgeist ausgezeichnet zupass. Wenn Orban und Co. verkünden, das Zeitalter der freiheitlichen Demokratien sei am Ende, dann nichts wie los! Von jetzt an wird nur noch «zurückgeschossen». Auch dem grobschlächtigen und chaotischen grossen Freund im Weissen Haus gefällt das natürlich ausgezeichnet. Sogar der König von Saudi-Arabien dürfte sich ins Fäustchen lachen. Wenn Orban mit Putin paktiert, warum dann Netanjahu nicht mit ihm?

Im Mittleren Osten scheint sich ein neuer eiserner Vorhang zu schliessen, nur haben wir jetzt auf beiden Seiten lupenreine Diktaturen oder Kandidaten auf direktem Weg dazu. Wenn die EU glaubwürdig bleiben (oder Glaubwürdigkeit zurückgewinnen) will, muss sie nun schleunigst im Innern di...

14.05.2018

Samstagabend in der S-Bahn: Über 60-Jährige fahren müde nach Hause, unter 30-Jährige sind soeben erst aufgestanden. Die 60+ sind alle Einheimische, die 30- sind alle Ausländer. Dreifacher Wechsel, auf einen Schlag deutlich sichtbar: der Generationen, der ethnischen Zusammensetzung und der Tagesordnung.

30-60-Jährige existieren da nicht; die sind unsichtbar. Die hocken in selbstgesteuerten Häusern und Autos, mästen Big Data mit Blockchain-Technik und beschiessen sich gegenseitig mit Drohnen.  

14.05.2018

Urplötzlich wollen die Briten rabiat gegen ihre hauseigenen Steuerparadiese vorgehen. Das Ganze ist im Grunde ein Witz. Die Panama- und Paradise-Papers mögen ja eine gewisse Rolle gespielt haben. Aber in jüngster Zeit haben sie es jetzt schwer mit den Russen. Wir stellen fest: Wenn nationalistische Idioten aufeinander losgehen, kann das auch segensreiche (Neben-)Wirkungen haben, die man auf den Pfaden der Vernunft vergeblich anstrebt….

Was haben die Paradiesvögel denn eigentlich gemeint? Da kämen lauter liebe Freunde des «Washington Konsenses», des Pentagon, der Wall Street und des Silicon Valley und kein einziger (anderer) organisierter Verbrecher? So blöd können ja selbst sie nicht gewesen sein….

04.05.2018

Samstag vor 50 Jahren: Die Familie hat ein kleines Haus und einen kleinen Garten. Alle arbeiten darin und darum herum, auch die Kinder. Nicht alle machen das zwar besonders gern, aber sie haben keine Wahl. Ausser man flüchtet in die Pfadi.

Samstag heute: Die Familie hat ein grosses Haus und einen grossen Garten. Alle fummeln an ihren Smartphones herum und spielen zwischendurch mit dem Hund. Unterdessen arbeiten drinnen und draussen Mägde und Knechte aus dem Osten und dem Süden.

Zum Hund: Ich verstehe das nicht. Der ist doch immer im Weg. Ich habe weder ein Auto noch ein Smartphone und trotzdem ständig ein Übermass an Betrieb und Zeug um mich herum. Dazu käme nun noch ein Tier, und das rund um die Uhr. Das ist doch purer künstlicher Stress. Abgesehen davon kommt man ja auch nicht darum herum, täglich mehrmals an dessen Scheisse herumzufingern. Da mähe ich eindeutig lieber den Rasen (solange er nicht von Katzen verschissen wird).  

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January 14, 2020

January 6, 2020

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