© 2020 PELESP GmbH

PELESP GmbH
Wannenstrasse 8E
CH-8800 Thalwil
+41 44 720 12 73

mail@pelesp.ch

Disclaimer            Impressum

WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

23.08.2018

Dass Frauen von Männern öffentlich verprügelt werden, kennt man vor allem aus Indien oder aus dem islamischen Raum. Nun reisst diese Unsitte anscheinend auch in Europa ein. Das mag seinerseits mit der Globalisierung zu tun haben, sicher aber auch mit dem durchaus nachvollziehbaren Gefühl vieler Männer, gegenüber den Frauen immer stärker den Kürzeren zu ziehen. Es ist nun mal so: Die Muskelkraft ist heute längst nicht mehr das, was sie in vorindustriellen Zeitaltern einst war, Patriarchat und Machismo werden nicht mehr kritiklos hingenommen. Die «neuen» Frauen sind auch besser ausgebildet als ihre gleichaltrigen Männer und sie treten entsprechend selbstbewusst auf. Mit «MeToo» verfügen sie nun zudem über eine ganz schön wirksame Waffe gegen Belästigungen aller Art.

Vielleicht fühlen sich die Prügler auch durch Donald Trump und dessen Gesinnungsgenossen angestachelt, die auf allen nur möglichen Ebenen versuchen, die Räder der Geschichte zurückzudrehen. Aber das sind Holzwege. Die Männer m...

21.08.2018

Was «undemokratisch» ist, hat weniger mit Wahlen und Abstimmungen zu tun als vielmehr mit Ungleichheit. Dazu gehört auch das Thema «Gleicher als gleich». Es ist zwar nicht immer so einfach, unverdiente Privilegien zu identifizieren. In zwei Kategorien sind aber sämtliche Zweifel ausgeschlossen: Die Töfflibuben dürfen so bestialisch lärmen wie kein einziger Autofahrer, und wo bald jedes Wort eine sexuelle Belästigung ist, wird die Belästigung durch Hunde geradezu glorifiziert.   

20.08.2018

In den USA werweissen sie gerade, ob der rüpelhafte Donald Trump der schlechteste Präsident sei, den sie je hatten. (Der beste war übrigens Jimmy Carter.) In der Schweiz kann man sich analog die Frage stellen, wer der schlechteste Bundesrat aller Zeiten war.

Für eine seriöse Antwort bräuchte es natürlich eine «wissenschaftliche» Beurteilungsmethode, welche unter anderem den jeweiligen «Zeitgeist» mitberücksichtigt. Wir wagen aber auch ohne sowas die Behauptung, der Favorit für die Rolle der «ewigen roten Laterne» sei Johann Schneider-Ammann. Nicht nur, weil er die Floskelrhetorik auf die Spitze treibt, sondern weil er sich mittlerweile bald mit allen wichtigen Leuten verkracht hat, mit denen er eigentlich konstruktiv, fundiert, gehaltvoll und transparent kommunizieren sollte. (Besonders frappant jetzt mit Bauern und Gewerkschaftern.) Klar hat das eine mit dem anderen zu tun, denn wer nichts als hohles Blabla hinauslässt, nimmt seine Gesprächspartner nicht ernst. Gewollt oder ungewollt s...

17.08.2018

Die «Konzernverantwortung» erhält wohl bald eine eigene gesetzliche Grundlage. Wir sind gespannt, wie die Banken hier dann angefasst werden. Bei denen geht es in ihrer «Wert- oder Lieferkette» ja nicht nur um Investitionen und Kredite, sondern vor allem auch um die Vermögensverwaltung. Für «Potentatengelder» und die Geldwäscherei haben wir bekanntlich schon jetzt einigermassen valable Sonderregelungen, Kapital- oder Steuerflucht sind auch nicht mehr so einfach wie früher. Aber konsequent zu Ende gedacht, müsste im Rahmen der «Sorgfaltspflicht» ja auch überprüft werden, ob anvertraute (institutionelle und private) Vermögen weder durch Korruption, Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel noch durch Sklavenarbeit und Umweltvergiftung zustande gekommen sind. Dasselbe gilt natürlich auch für die Versicherungsbranche hinsichtlich ihrer Prämienzahler. Man kann ja nicht einen Lift- oder einen WC-Hersteller zu akribischen Kunden- und Lieferantenassessments zwingen und gleichzeitig die Finanzbranche...

16.08.2018

«Genua»: Das hat man davon, wenn man immer mehr Strassen baut, immer mehr Verkehr generiert und immer schwerere Lastwagen zulässt. Dieser Einsturz wird garantiert nicht der letzte gewesen sein.

Die Schuldzuweisung an die EU ist natürlich Schwachsinn. Kein Mensch glaubt, dass ein aufgeblähtes Budget zu Gunsten von Unterhaltsarbeiten verwendet worden wäre. Die Regierung sagt ja selber, sie wolle die Betriebsgesellschaft zur Rechenschaft ziehen, weil diese die ihr überwiesenen Mittel nicht zweckgemäss eingesetzt habe.

Wenn die Regierung eine weitere Aufweichung der «Maastricht-Disziplin» verlangt, schneidet sie sich ins eigene Fleisch. Die «Investoren» würden das zu Recht nicht tatenlos schlucken. (Auch die EU übrigens nicht, denn andere Länder kämen garantiert auf ähnliche Ideen.)

Im Zeitalter des Klimawandels gibt es auf «Genua» nur eine überzeugende Antwort: Einen gross angelegten Schlachtplan «Von der Strasse auf die Schiene». Dafür braucht es keine zusätzlichen Fonds, sondern eine simpl...

Please reload

January 14, 2020

January 6, 2020

Please reload

Aktuelle Einträge
Kategorien
Archiv