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WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

26.02.2019

Europa: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Migration: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Gleichstellung: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Altersvorsorge: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Krankenversicherung: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Steuern: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Raumplanung: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Energie: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldverschwendung, Reformstau, Polarisierung

Verkehr: Konkordanz, Kompromiss, Verschleppung, Versenkung, Nichts, Geldv...

18.02.2019

In unseren Einwürfen 109 und 110 haben wir die SVP und FDP ins kritische Visier genommen, jetzt kommt die SPS an die Reihe. Was deren Leute uns sagen, tönt zwar durchwegs gut. Auch was sie entscheiden, macht meistens Sinn. Dasselbe trifft auf die Gewerkschafter zu. Aber sie alle sind Wölfe in Schafspelzen, und was herauskommt, wenn die zu mächtig werden, wissen wir nur zu allzu genau: Korruption, Diktatur, im schlimmsten Fall sogar totalitärer «Sozialfaschismus».

Die Fälle Stalin und Mao kennen wir, das ist lehrreiche Vergangenheit. Aber was sich heute in China, Nordkorea und in diversen lateinamerikanischen und afrikanischen Staaten abspielt, deutet klar darauf hin, dass man daraus immer noch nicht klug geworden ist. Offenbar liegt das an den «sozialistischen Genen». Auch in Russland und in Europa beobachten wir sie am Werk, siehe Slowakei, Malta, Rumänien etc. Oder haben Sie vielleicht gemeint, Mitterrand sei ein «besserer Mensch» gewesen als de Gaulle? Ist Berlusconi seinerzeit nicht...

18.02.2019

Jahrzehntelang hat die geldversessene, raubgierige (schweizerische) FDP wider besseres Wissen praktisch alles, was eine vernünftige Umweltpolitik gewesen wäre, als unliberal und wirtschaftsfeindlich abgeschmettert. Und jetzt, wo die streikende Klimajugend ihr Kürzel mit «Fuck de Planet» übersetzt hat, will sie plötzlich grün werden. Aber das ist ebenso unglaubwürdig wie lächerlich. Ausserdem ist dieser Zug schon längst abgefahren: Grüne Liberale sind heute in der GLP. Dagegen verhält sich die SVP für einmal mustergültig: Sie beugt sich nicht dem Druck der Strasse und marschiert gemeinsam mit Donald Trump erhobenen Hauptes in die braunen Höllen der Vergangenheit.     

Der (intern nicht unumstrittene) «neue» Kurs der FDP ist reine Wahltaktik; nur Idioten glauben das nicht. Auch vom Fall Maudet soll abgelenkt werden, aber klar wird auch das nicht zugegeben. Der Kurs passt natürlich zum Profil der Präsidentin und zum verlogenen, reaktionären Innerschweizer Ideologieschrott: L...

15.02.2019

Einer bestimmten Sorte von Politikern kann die Europäische Union machen, was sie will, es ist immer falsch. Bringt sie es irgendwo nicht fertig, sich zu einer Einigung durchzuringen, gilt sie als schwach und chaotisch. Wenn sie es aber schafft, beschimpft man sie als totalitäre Diktatur. Dasselbe beim Thema «EU-Bürger»: Erst wird behauptet, die hätten nichts zu bestellen, aber sobald man ihnen handfeste Rechte einräumt, palavern sie von einer Plünderung der Staatskassen. Fällt der Eurokurs, bricht die Währung nächstens zusammen, steigt er, so handelt es sich um eine Blase. Alles klar: Eine solche Geisteshaltung ist nicht nur selbstentlarvend dumm, sondern ganz einfach widerlich. Twitterdreck von Fake-Populisten. Das Motto ist: «Wir sind grossartig und alle anderen sind Arschlöcher». (Ausser die USA und Israel, wo sie das Motto erfunden haben.)   

14.02.2019

…. Du, äää, chomm …. Äär hät gseit, und dänn sie so …. Chunsch drus? …. Ja, scheisse, ächt, immer bloss blöd lachä …. Genau, äär isch voll abgfahrä …. Sie isch eifach es mega Tussi …. Uhuere, ja, doof umehängä …. Schoo, und jaaa, es mega Puff, ich schwör’s …. Wow, easy, geil …. Das isch vollkrass chillig, aber das andere isch würkli scheisse, weisch was i mein? …. Total uncool, äbe so …. Schoo, und jaaa, ich weiss nöd …. Bisch am schaffä? …. Ich go jetz au go schaffä …. Nöd würkli, äär macht extrem Stress, und die ander au, weisch was i mein? …. Genau, usgraschtet, voll behindärät, uf em WC und so …. Äär isch es riese Arsch, ächt …. Sie tschägged das überhaupt niä, sorry, sie sind so öppis vo tumm und nervig, hei, ich glaub’s nöd …. Und jaaa, äää, aso nei …. Schoo? …. Würkli? …. Es mega Arschloch, ich säg der’s, extrem, verschtohsch? …. Nei, du verschtohsch mi nöd …. Kein Plan, alles Idiotä …. Isch dis Chätzli wieder gsund? …. Oje …. Fuck …. 

12.02.2019

Wir waren erstmals vor 15 Jahren in Fes und in Marrakesch und vor kurzem ein zweites Mal. Das Vergleichsurteil fiel einfach und schnell: Damals war es schöner. An anderen Orten sagten wir mehr oder weniger dasselbe. Folglich war es früher überall schöner als heute, und das nicht nur auf Reisen, sondern auch zu Hause. Schöner und besser. Zum Beispiel an der Arbeit: Der Wandel beschleunigt sich, der Wettbewerb verhärtet sich, die Leistungsanforderungen steigen, die Vorgesetzten werden immer ekliger, man kommt rund um die Uhr nie mehr zur Ruhe. Oder im Privaten: Die traditionellen Frauen- und Männerrollen sind weg, alle wollen/sollen alles machen, dazu der Bildungsstress mit den Kindern, der PS-Stress in der Tiefgarage, der Quadratmeterstress mit dem Haus und dem Garten usw.: Früher Lebensqualität, heute Burnout. Wer in den 40er-Jahren auf die Welt kam, konnte machen, was er wollte und profitiert heute noch davon, aber dieses paradiesische Leben wird nie wieder zurückkehren. Dabei sollten...

08.02.2019

Seit Jahren suchte Benno eine Frau, aber er fand einfach keine. Irgendetwas machte er falsch; weder online noch offline kam er zum Ziel. Innerlich hatte er dieses schon längst aufgegeben, aber vor seinem 30. Geburtstag nahm er nochmals einen Anlauf. Sein Projekt: Sich auf längeren Bahnfahrten neben eine attraktive Frau setzen und sie nett grüssen, fertig. Nicht lächeln und auch nichts sagen -  so hat es nie funktioniert, und jetzt mit MeToo sowieso nicht mehr. Die Risiken, die man dabei einging, waren viel zu gross geworden.

Anna sah echt toll aus, sie war elegant gekleidet und strahlte viel Intelligenz und noch mehr Selbstsicherheit aus. Aber auch sie erwiderte Bennos Gruss bloss mit einem wütenden Blick. «Du Schwein», dachte sie wohl, «du meinst, du könntest mich einfach so haben. Doch mit mir wird gar nichts. Deine Sorte ist zum Kotzen». Dann fingerte sie wieder an ihrem Smartphone herum, was denn sonst? Benno nahm es gelassen, alles schon gehabt, aber jetzt machte er von Anna heimli...

05.02.2019

Was in den Geschichtsbüchern steht, hängt bekanntlich von den Interessen der Auftraggeber der Autoren ab. Ich habe Anfang 80er Jahre im Rahmen einer Nachdiplomarbeit (heute: DAS) die Darstellung der europäischen Integration in deutschen, französischen und britischen Lehrbüchern für Gymnasien untersucht und verglichen. Dabei fiel nicht sonderlich überraschend auf, dass es den Deutschen in diesem Zusammenhang darum ging, sich nach den Weltkriegen wieder beliebt zu machen. Die (gaullistischen) Franzosen dagegen liessen durchblicken, dass ihnen die EG (heute: EU) nicht einen Souveränitätsverlust, sondern im Gegenteil einen Einflussgewinn eintrage, weil die nun eh so funktioniere wie Frankreich selber («Frankreich plus»), und den Briten lagen die Prozesse und Institutionen, welche den Handel vorantrieben, seit jeher am nächsten.

Aus heutiger Sicht kann man wohl sagen, dass keiner seine «Ziele» erreicht hat. Die Deutschen sind (zum Teil zu Recht, zum Teil zu Unrecht) unbeliebt geblieben, die...

05.02.2019

Gehört in der Hallenbadgarderobe: «Welches ist dein Scheissfach?» «Französisch, und deins?» «Chemie.» «Warum?» «Der Lehrer ist ein Idiot, er kann nichts erklären».

Mehr Klartext geht nicht. Da werden MINT-Experten in die Schulen geschickt, MINT-Foren werden veranstaltet, MINT-Kampagnen lanciert. Sogar Social Media-Influencer werben für MINT-Studien. Garantierte, langfristige und bestens bezahlte Jobs habe man mit einem MINT-Diplom, sagen sie, und dazu Karriereaussichten vom Feinsten. Zusammen mit einem MBA könne man später sogar in die Liga der Hartwährungsmilliardäre aufsteigen usw.

Aber leider nützt diese Propaganda rein gar nichts, wenn es die real existierenden Lehrkräfte nicht schaffen, ihre Schülerinnen und Schüler für MINT-Studien zu begeistern. Vor allem die hier besonders umworbenen Frauen wollen ganz genau wissen, warum es für sie mehr Sinn machen soll, Mathematik oder Physik zu studieren statt Psychologie oder Germanistik. Und wenn die Lehrperson auf diese Frage nicht überzeug...

04.02.2019

Jetzt protestieren Jugendliche regelmässig gegen die Untätigkeit der Politiker beim Klimaschutz. Das ist doch sehr erfreulich, wo man langsam den Eindruck bekommen hatte, ihnen sei das alles (und die Politik überhaupt) völlig egal oder sie hätten bereits resigniert. Hoffentlich geht ihnen nicht bald wieder der Schnauf aus, denn dass es im kalten Winter gelingt, jede Woche immer mehr Demonstranten auf die Strasse zu holen, darauf würden wir nicht wetten. Ein Monatstakt wäre auch nicht schlecht, dafür massiv: Jeweils am ersten Samstag, aber dann bis ins hinterste Bergtalkaff.

Die etablierten Politiker haben düpiert bis sauer reagiert. Sie beklagen sich zwar chronisch über die «Indifferenz» der Jugend und dass es sehr schwerfalle, diese für politische Arbeit zu mobilisieren. Dabei denken sie aber nur an hörige Parteirekruten. Doch wer auf eine derartige «Karriere» Lust hat, der ist nun wirklich alt geboren. Die demonstrierenden Schüler/innen gehören jedenfalls nicht dazu und darum heisst e...

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