PELESP

Aufgrund zahlreicher anderer Aktivitäten und längerer Abwesenheiten des Geschäftsführers blieb die Firma in den Jahren 2018 und 2019 inaktiv. Die nächsten Marktauftritte sind im Laufe des Jahres 2020 vorgesehen.

BÜCHER

Im Mai 2019 ist das vorläufig letzte Buch von Adrian Kübler erschienen: Die Wochenblogs 2013-2017 als Sammelband unter dem Titel "Der Weg aus der Knechtschaft II". Darin integriert sind die beiden Erzählungen "Der Bürgerbrief" (an ein Aussenministerium) und "Lehrer Lämpels Irrfahrt von Bologna nach Pisa" ("geistig gesponsert" von einer Pädagogischen Hochschule).

Diese drei neuen Bücher sollen, so Gott will, in den Jahren 2021 bis 2023 erscheinen:

- Eine Serie von Kurzerzählungen aus dem «globalen Alltag»;

- Die Biografie eines Lebenskünstlers des 21. Jahrhunderts;

- Das «Sachbuch» «Die Welt muss Seele haben», eine kompakte Darstellung der «WPK-Philosophie». Sie führt durch das «Gedankengebäude» hinter den Geschichten und Konzepten der bis dahin publizierten Texte (Bücher ab 2005, Blog-Sammlungen ab 2008 und Blog-Einwürfe ab 2018).

Parallel dazu werden Sie hier illustrierte Reiseberichte aus verschiedenen aussereuropäischen Erdteilen lesen können, einen «Gattungsmix» aus Tagebucheinträgen, Theaterszenen, Gedichten und Fachartikeln.

ABSTIMMUNGSEMPFEHLUNGEN

Hier befinden sich die von Konzernen, Parteien und Moralaposteln unabhängigsten Abstimmungsempfehlungen, die man sich vorstellen kann: Keine falschen Rücksichten, keine taktischen Fallen, kein Machiavellismus, keine Halbwahrheiten, kein Links-Rechts-Kindergarten, keine Zwangsparolen und keine Kuhhändel, sondern nichts als Meinungsfreiheit und gesunder Menschenverstand.

28. JUNI 2020

 

GEMEINDE THALWIL

 

Parlaments- oder Versammlungsgemeinde: LEER

 

Vorausbemerkung: Es geht nicht um die längst angesagte Stadt «Zürichsee-West», sondern nur um Thalwil.

In Thalwil allein braucht es weder eine vorsintflutliche Landsgemeinde mit lächerlichen 2% Stimmbeteiligung noch aufgeblasenes parlamentarisches Parteiengequassel (und erst recht keine zusätzliche Landschaftsverwüstung durch hässliche Wahlplakate), sondern eine kompetente Verwaltung und wie beim Bund und beim Kanton obligatorische Volksabstimmungen für wichtige Geschäfte. So kämen wir auch auf eine mindestens zehnmal höhere Stimmbeteiligung, und die Manipulation des Stimmvolks durch unsympathische Partei- und Vereinsschwätzer hielte sich in Grenzen.

Vorgängig müssten jeweils aber ihrerseits obligatorische Publikumsveranstaltungen durchgeführt werden, bei denen Fachexperten aus der Verwaltung frei und ohne Rücksicht auf die politischen Behörden Auskunft geben und sich Befürworter und Gegner der einzelnen Vorlagen ebenso frei äussern können, auch Nicht-Stimmberechtigte (aus anderen Gemeinden, Jugendliche, Ausländer).   

 

Projektierungs- und Baukredit Seeuferplanung Bürger: JA

 

Das Projekt ist gut, aber der Abstimmungsprozess ist «unlogisch» und liefert gleich einen «schönen» Beweis, dass die Gemeindeversammlung die praktische Arbeit unnötig stört (und sei es «nur» wegen Corona). Wenn sie nämlich im Falle einer Annahme des Kredits nachträglich findet, sie sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden und den Gestaltungsplan ablehnt, hat man für die Füchse entschieden.     

 

Klima-Initiative: JA

 

Das ist ein cooler Vorstoss und cool ist auch die Zustimmung der Exekutive. Hoffentlich merkt man dann auch im realen Leben etwas davon, nicht nur auf dem Papier.

 

Die Rechnungsprüfungskommission ist anderer Ansicht, aber die ist bekannt für ihre  kurzsichtigen, bünzli-buchhalterischen Geizkragen-Eseleien. Ihre Abstimmungsempfehlungen sollte man ohnehin einmal abstellen; bei den Bundes- und den Kantonsvorlagen haben wir auch keine obligatorische Meinungsmanipulation durch die Finanzkommissionen.

 

Die FDP meint, nach Corona habe man kein Geld mehr für solche Sachen. Sie hätten besser Paul Krugman gelesen. Der hat schon 2012 bewiesen («Vergesst die Krise!»), dass man eine Rezession nur mit nachhaltigen Investitionen und einer damit verbundenen Spezialfinanzierung überwindet. (Noch besser als Schulden wären aus unserer Sicht allerdings einmalige Sondersteuern auf exzessive Einkommen und Vermögen. In Europa bekäme man die wohl etwas einfacher als in den USA. Falls nicht, müssen halt die Zentralbanken nachhelfen.)

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​Generelle Verhaltensempfehlung 1: Möglichst immer Position beziehen, d.h. entweder JA oder NEIN stimmen (Ausnahmen siehe Empfehlungen 2 und 3).

Generelle Verhaltensempfehlung 2: NICHT abstimmen, wenn es aus welchen Gründen auch immer um völlig belangloses oder selbstverständliches Zeug geht. Dafür gibt es Amtsstuben. Man kann die direkte Demokratie auch zerstören, indem man das Volk mit Hafenkäse abserviert und die grossen Sachen an ihm vorbeischmuggelt.

Generelle Verhaltensempfehlung 3: LEER stimmen, wenn zwar dringender Reformbedarf herrscht, die Lösungsvorschläge aber durchs Band überhaupt nichts taugen.

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