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Aufgrund zahlreicher anderer Aktivitäten und längerer Abwesenheiten des Geschäftsführers blieb die Firma in den Jahren 2018 und 2019 inaktiv. Die nächsten Marktauftritte sind im Laufe des Jahres 2020 vorgesehen.

BÜCHER

Im Mai 2019 ist ein weiteres Buch von Adrian Kübler erschienen: Die Wochenblogs 2013-2017 als Sammelband unter dem Titel "Der Weg aus der Knechtschaft II". Darin integriert sind die beiden Erzählungen "Der Bürgerbrief" (an das Aussenministerium) und "Lehrer Lämpels Irrfahrt von Bologna nach Pisa" (gesponsert von der Pädagogischen Hochschule).

Im Jahr 2021 wird das Buch „Die Welt muss Seele haben“ herauskommen, eine kompakte Darstellung der „WPK-Philosophie“. Sie enthält dann das Gedankengebäude hinter den Geschichten und Konzepten der bis dahin publizierten Texte (Bücher ab 2005, Blog-Sammlungen ab 2008 und Einwürfe ab 2018).

ABSTIMMUNGSEMPFEHLUNGEN

Hier befinden sich die von Konzernen, Parteien und Moralaposteln unabhängigsten Abstimmungsempfehlungen, die man sich vorstellen kann: Keine falschen Rücksichten, keine taktischen Fallen, kein Machiavellismus, keine Halbwahrheiten, kein Links-Rechts-Kindergarten, keine Zwangsparolen und keine Kuhhändel, sondern nichts als Meinungsfreiheit und gesunder Menschenverstand.

9. FEBRUAR 2020

 

SCHWEIZ

 

Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen»: JA

 

Die Gegner reden von «Verstaatlichung». Das ist natürlich Quatsch, aber die Stossrichtung stimmt. Es ist alles gut, was den notorischen Privatisierungsabzockern das Handwerk legt. Was sollen Wuchermietzinsen für arme Leute, welche schliesslich vom Sozialamt bezahlt werden? So etwas will wirklich keiner, der noch einigermassen normal tickt. 

 

Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung: JA

 

Letztlich ist das ein Anti-Nazi-Gesetz und solche Gesetze können nie streng genug sein. Das Nazipackgeschwafel muss in der Tat konsequent und eisern zensuriert werden, bevor es zu spät ist. Umgekehrt: Wer das nicht will, sympathisiert mit den Nazis. Das vorgeschlagene Gesetz ist eigentlich noch viel zu zahm.

 

KANTON ZÜRICH

 

Gesetz über den Personentransport mit Taxis und Limousinen: JA

 

Das Gesetz schafft Transparenz und Ordnung im Wildwuchs der Transportdienstleistungen. Ein «Bürokratiemonster» entsteht hier nicht; wir haben schliesslich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

 

Projekt Rosengartentram und Rosengartentunnel in der Stadt Zürich: NEIN

 

Das ist ein Projekt von vorvorgestern. Heute baut man keine Strassen und Tunnels mehr, welche den Privatverkehr in das Stadtzentrum führen. Sie können die Rosenbergstrasse für diesen ja zusperren, wenn er die Anwohner und das Tram stört. Der Stau wird dann halt noch länger. Aber viele Leute finden es eh echt geil, ihr Leben im Stau zu verbringen, im SUV und im Porsche natürlich und nicht im Mini oder im Smart.    

 

Entlastungsinitiative: JA

 

Man kann nicht ständig über die «Schere» zwischen Arm und Reich lamentieren und nicht einmal dort etwas unternehmen, wo es die Leute, welche im grossen Geld schwimmen, gar nicht merken, wenn man sie ein bisschen stärker besteuert. Der Vergleich mit Zug und Schwyz ist schwach; Zürich ist keine Geldräuberhöhle. Ob die gesamten Steuereinnahmen wegen der Initiative wirklich zurückgehen werden, ist gar nicht sicher. Selbst wenn das der Fall wäre, hätte das den Vorteil, dass man nicht mehr so schnell auf so dumme Ideen kommt wie den Rosengartentunnel.

 

Mittelstandsinitiative: JA

 

Diese Initiative ist alles in allem sogar noch besser. Grundsätzlich muss man sich sowieso mit der Zeit von der Einkommenssteuer verabschieden und dafür die Mehrwertsteuern und die Umweltabgaben erhöhen.

 

​Generelle Verhaltensempfehlung 1: Möglichst immer Position beziehen, d.h. entweder JA oder NEIN stimmen (Ausnahmen siehe Empfehlungen 2 und 3).

 

Generelle Verhaltensempfehlung 2: NICHT abstimmen, wenn es aus welchen Gründen auch immer um völlig belangloses oder selbstverständliches Zeug geht. Dafür gibt es Amtsstuben. Man kann die direkte Demokratie auch zerstören, indem man das Volk mit Hafenkäse abserviert und die grossen Sachen an ihm vorbeischmuggelt.

Generelle Verhaltensempfehlung 3: LEER stimmen, wenn zwar dringender Reformbedarf herrscht, die Lösungsvorschläge aber durchs Band überhaupt nichts taugen.