Einwurf 460: Von der Vernunft überfordert


«Impfgegner verstehen», «Klimaskeptikern zuhören», «Ängste der Bevölkerung ernst nehmen»: Das ist nutzloser, sentimentaler Quatsch. Diese Leute sind a priori unbelehrbar und wollen sich auch gar nicht belehren lassen. Den Faschismus hatten wir zur Genüge, und den promoten wir jetzt sicher nicht nochmals, indem wir mit dessen Exponenten einen suizidalen Dialog kultivieren.


Ein damit verwandtes Thema ist aber hochinteressant und entsprechend erforschungswürdig: Warum sind so viele Leute von den Erkenntnissen und Intuitionen der humanen Vernunft derart überfordert, dass sie ausgesprochen negativ oder gar gewalttätig darauf reagieren und dabei nicht nur ihrer Mitwelt, sondern insbesondere auch sich selber an die Beine pinkeln? Ist das der Anfang des Endes der Spezies oder handelt es sich ganz einfach um ein paar weitere (im Vergleich zu Weltkriegen sogar harmlosen) Kollateralschäden einer langfristig durchaus erfreulichen Evolutionsgeschichte?

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