Einwurf 210: Crypto AG


«Es gilt die Unschuldsvermutung».

Aber wir ja nicht blöd. Für die naiven kleinen Aussenseiter von der Pelesp GmbH ist die Crypto-AG-Geschichte überhaupt keine Überraschung. Umso weniger, würde man annehmen, ist sie es für Insider und Machthaber, und die sollen jetzt bitte nicht schon wieder die Unwissenden und Bestürzten spielen. Sie haben vielleicht nicht gelogen, aber auch wenn sie bloss geschwiegen und gar nichts unternommen haben, ist das manchmal sogar noch viel schlimmer. Klar ist jedoch schon jetzt, dass unser Nachrichtendienstsaustall endlich ausgeräuchert werden muss, und dazu alle jene, welche dessen Oberschweine angestellt und deren Dienste gedeckt und finanziert haben (Bundesräte, Chefbeamte, Parlamentarier, Parteipolitiker, Lobbyisten, Werbeagenten, also die ganze «Faschismuswertkette»). Im gleichen Zug muss die «PUK» (oder wer auch immer) weitere Fälle der gleichen Tragweite aufdecken. Davon gibt es garantiert noch Hunderte. Man kann sich ja auch bei Snowden noch schlau machen, wenn man intellektuell und/oder «bauchgefühlsmässig» nicht so talentiert und kein notorischer «Machtschisshase» ist.

Es gibt weltweit keinen einzigen nichtkriminellen Nachrichtendienst. Sie gehören alle zur Familie der organisierten Verbrecher.

Dass die Crypto AG und ihre Nachfolger von Zug aus operieren und operierten, ist kein Zufall. Dort haben sich im Laufe der Jahrzehnte so ziemlich alle Sorten des organisierten Verbrechens niedergelassen. Deshalb braucht es jetzt nicht nur eine «Bern-PUK», sondern auch eine «Zug-PUK». Wetten, dass auch da noch ganz andere Schweinereien auftauchen. Die Sprüche mit den «Einzelfällen» oder den «schwarzen Schafen» können sie ja jetzt schon nur noch bringen, wenn sie sich unbedingt lächerlich machen wollen. Und eines ist klar: Amerikahörigkeit ist spätestens seit Donald Trump lupenreiner Hitlerfaschismus; hier ist die «Nazikeule» für einmal hundertprozentig gerechtfertigt. Überhaupt sind die USA gar nie ein «wunderbares Land» gewesen, sondern von Beginn weg nichts anderes als eine monströse Dunkelkammer für Herrenrassisten, religiöse Fanatiker, Wirtschaftsverbrecher und Amokläufer, ein idealtypischer Schurkenstaat aus dem Lehrbuch der Verfassungspsychologie.

Nach dem letzten Abstimmungssonntag haben wir im Einwurf 209 ein paar Auswanderungsempfehlungen für erzkonservative Ewiggestrige gemacht. Heute machen wir dasselbe für die Bewohner des Kantons Zug, und das erst noch massgeschneidert: Vatikan, Kalabrien, Angola und Cayman Islands. (Zumindest in Kalabrien und in Angola hätte es auch noch genug Platz für das Fussvolk, wenn dieses seine sklavisch-arschkriechende Geisteshaltung ums Verrecken nicht aufgeben will.)

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