Einwurf 328: China gegen USA


Mit der «Teileroberung» von Hongkong haben die Chinesen offengelegt, dass sie mittlerweile genau so frech geworden sind, wie man ihnen das schon lange vorgeworfen hat. Auch verbal greifen sie immer öfter zum Zweihänder, lesen vor allem den Amerikanern die Leviten und haben dabei erst noch Recht. Das machen sie an sich richtig, denn sonst getraut sich ja niemand, dem «Vierten Reich» den Tarif durchzugeben. Blöd ist nur, dass die Chinesen auch auf dem politischen Parkett die äusserst gelehrigen Schüler spielen und nun drauf und dran sind, auf dieses «Vierte» ein «Fünftes» folgen zu lassen. Vom Genozid bis hinab zur Adipositas machen sie den Amerikanern nämlich einen Schurkenstaaten-Seich nach dem anderen nach, und seit in Washington der Oberschurke Trump regiert, geschieht das logischerweise schon bald im Twittertakt*. Auch die engen Verbindungen von Firmen wie Huawei und TikTok mit den Geheimdiensten überraschen keinen, der das Weltgeschehen einigermassen eigenständig beobachtet. Der grosse Bruder hat das alles perfekt vorgemacht, und dass nur er das tun darf und sonst niemand, ist ja nichts anderes als eine billige Lachnummer.

Was den vorderhand weiter wiederaufstrebenden Chinesen allerdings noch bevorsteht, ist die kollektive Verblödung, die früher oder später in allen Diktaturen um sich greift, egal ob ein Kaiser, ein General, eine so genannte kommunistische Partei, eine Horde von Kasinokapitalisten oder ein Konsortium von ach so philanthropischen IT-Dinosauriern die Regierung steuert.

Die meisten Nobelpreisträger kommen zwar aus den USA. Aber da kann etwas nicht stimmen, je länger desto weniger. Denn was nicht gerade rechtsextrem ist, ist für die Trump-Amerikaner nur noch kommunistisch. Mehr Dummheit und Fantasielosigkeit geht gar nicht. Ihre kreative Schwäche erkennt man vor allem und ganz direkt beim «Hollywood-Sex». Dagegen ist jedes dröge Pornovideo eine hochromantische Liebesgeschichte. Oder haben Sie jemals einem oder einer der berühmten Oscarpreisträger/innen (oder deren Stuntkasperln) bei einem ausgedehnten, facettenreichen Oralverkehr zugeschaut? Sicher nicht, denn die verschwinden unter einer Decke eh man sich’s versieht, das Ding geht rein, man stöhnt wie im Zoo, und nach einer halben Minute ist alles vorbei. Wir sind gespannt, wie die Chinesen dann mit solchen «Schurkenlektionen» umgehen werden.

* Das hat man davon, wenn alle Medien weltweit jeden Twitterbrunz von Trump zitieren, statt ihn kommentarlos in das riesige Güllenloch zu spülen, welches schon längst dafür bereitsteht. Es ist wie beim Klatsch aus dem englischen Königshaus oder den Reklamen von Roger Federer: Auch darnach schreit kein Hahn – solche «Dienstleistungen» sind zu 100% «angebotsorientiert», also aufgezwungen.

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