Einwurf 410: Israel kritisieren


Jetzt sind wir wieder einmal dort, wohin wir immer zurückkehren, solange das Verhältnis zwischen Israel und Palästina nicht partnerschaftlich geregelt ist. Vor allem in Deutschland wird jeder Versuch, Israel wegen seiner Apartheid zu kritisieren, als faschistisch diskreditiert. Das ist eine perfide Finte, gerade weil sich natürlich immer auch überzeugte (antijüdische) Rassisten unter die humanistisch codierten Kritiker mischen.


Allein, den Staat Israel wieder abschaffen zu wollen, ist sowohl unrealistisch als auch ungerecht. Es geht darum, den aktuellen Führern und "Freunden" dieses Staats die Leviten zu lesen, um nichts mehr, aber auch um nichts weniger. Das hat mit Rasse nichts zu tun, sondern mit Charakter. Zudem fordert man ja auch nicht die Abschaffung der USA und die Auslöschung des Christentums oder das Ende der Volksrepublik China und die Ermordung aller Schlitzaugen.

Wer zu Recht gegen die Sauerei protestiert, welche Israel im Mittleren Osten angerichtet hat, tut also gut daran, sich nicht mit Neonazis zu vermischen. Sonst schnappt die Falle der Apartheidfundamentalisten wie beabsichtigt voll zu, und der Einsatz war für die Füchse.

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