Einwurf 416: Experten und Experten


Dass es Experten gibt, welche von Firmen und Verbänden eingekauft werden, um Gefälligkeitsgutachten herzustellen, ist hier nicht das Thema. Es geht uns vielmehr um die Hochschulprofessoren und andere Superhirne im öffentlichen Dienst. Hier fällt auf, dass die meisten ausgesprochen unkritische Langweiler sind, die Tag und Nacht Schiss haben, ihre Karriere aufs Spiel zu setzen. Darum lafern sie gerne viel und wirr um den heissen Brei, ohne je klar Stellung zu beziehen. Diese Sorte ist nicht hilfreich; man kann sie und ihr Geschwurbel getrost vergessen. Zum Glück gibt es aber doch noch eine Minderheit, die keine Hand vor den Mund nimmt. Ihre Vertreter sind fantasievoll, unkonventionell, kantig, mutig, gesund und mit sich selber im Reinen. Wenn sie ausserdem keine Pessimisten und keine Esoteriker sind, müssten sie alle direkt für einen Nobelpreis nominiert werden. Für einen «alternativen» wenigstens.

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