Einwurf 510: Djokovic

Aktualisiert: 17. Jan.


Der Mann steht sich selber im Weg. Er möchte unbedingt der Gott der Grand Slams werden (was Federer und Nadal kaum mehr schaffen können)*, aber weil er sich nicht wie jeder anständige Mensch gegen Corona impfen lassen will, ist er nun auf gnädige Veranstalter angewiesen.


Die Australier sind schon mal kurz eingeknickt, bis dann die Hardliner unter den angelsächsischen Weltherrschaftsrassisten** das Kommando übernahmen und die «Ausnahmebewilligung» wieder rückgängig machten. Was jetzt passiert, weiss man noch nicht. Vielleicht lässt sich Djokovic doch noch impfen. Es ist aber so oder so schon längst klar, dass er (im Gegensatz zu Federer und Nadal) bei den Rassisten schlecht ankommt. Denn er ist nicht nur ein störrischer Impfgegner, ein typischer «Balkan-Rüpel» und ein esoterischer Märchenonkel, sondern vor allem anderen halt einer aus dem Russland-China-Lager, und das hat man gar nicht gern. Die australischen Murdoch-Marionetten zählen ja sogar die Franzosen zu diesem Lager. (Und wenn die Neuseeländer und die Kanadier nicht Englisch sprächen, würden sie die wohl auch als Kommunisten verunglimpfen.)


* Die Drei sollten nun eigentlich gemeinsam zurücktreten und die «Kaiserkrone» untereinander aufteilen; das wäre doch mal elegant und würde allen anderen endlich mehr Platz verschaffen, auch medial.


** Wer da von Verschwörungstheorien spricht, bewegt sich auf dem Niveau von Holocaustleugnern. Der Washington Consensus und die Five Eyes-Operationen haben Millionen auf dem Gewissen, so praktisch alle, die in den letzten Jahrzehnten verhungert sind.

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