Einwurf 516: Eine Monatsrangliste


Machen Sie einmal eine Monatsrangliste und begründen Sie die Reihenfolge. Bei mir sieht das so aus:


1) Juni. Da bin ich geboren, es gibt Erdbeeren, und der Garten ist am schönsten.

2) Oktober. In diesem Monat sind die Naturfarben am intensivsten, und man hat die klarste Sicht in die Ferne.

3) August. Hier kann man abends noch im See baden, wenn es bereits dunkel ist.

4) Januar. Wenn schon kalt und frisch, dann richtig.

5) April. Das ist der einzige richtige Frühlingsmonat, und Ostern wirken befreiend.

6) Dezember. Stimmungsvoll: Die Adventsbeleuchtungen, sofern sie nicht kitschig sind, helfen mit, die langen Nächte angenehm zu verkürzen.

7) September. Das ist der Seniorenausflugsmonat. Mild, aber halt ein bisschen langweilig.

8) Juli. Man meint immer noch, er sei konstant schön, heiss und gewittrig, aber er ist völlig unberechenbar geworden.

9) Februar. Pflotsch auf den Strassen und Menschenlawinen in den Bergen.

10) Mai. Von Wonnemonat keine Spur; es seicht ständig.

11) November. Da geht es wirklich nur noch bergab. Am besten verreist man in die Tropen.

12) März. Ein «Nichtmonat»: Er tut so, als mache er den Winter weg, aber im Grunde will er das gar nicht. (Ostern sind hier fehl am Platz.)


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