Einwurf 531: Ukraine ohne Ende

Aktualisiert: 23. Feb.


Die widerlichen angelsächsischen Kriegsgurgeln reden ungebrochen einen totalen Krieg herbei und haben gerade wieder ihre Münchner «Unsicherheitskonferenz» als Propagandabühne genutzt. Die Russen aber werden, wenn überhaupt, in der Ukraine einfach das tun, was sie schon in Georgien, in Moldawien und auf der Krim vorgemacht haben: Wie auch immer «befreundete» Provinzen ennet der Grenze als Puffer- und Manövrierzonen einrichten. Davon kann man halten, was man will. Aber so etwas löst keinen Weltkrieg aus; das sind jeweils ziemlich kurze und im Vergleich zum Irak-Genozid der Amerikaner auch relativ schmerzlose Geschichten. Die «kleinrussische» Stadt Kiew ausradieren? Das würden vielleicht die Angelsachsen machen. Aber so ein Blödsinn bringt ja niemandem etwas. Putin und seine Hinterleute wissen das, der ukrainische Präsident übrigens auch.


Die Angelsachsen hingegen sind für nuancierte Strategien viel zu dumm und viel zu abhängig von ihren Waffen-, Energie- und Finanzextremisten. Das haben sie im Mittleren Osten bereits mehrfach bewiesen, mit oder ohne israelischen Würgegriff. Von ihnen ist nichts zu erwarten; auf sie kann man sich nicht verlassen. Wer frei und unabhängig sein will, muss das aus eigener Kraft schaffen. Mit ihrer missionarischen Kriegstreiberei befeuern die Angelsachsen sogar noch eine koordinierte Ausweitung von diktatorischen und terroristischen Racheakten gegen ihre penetranten weltherrschaftlichen Provokationen: Die Chinesen marschieren in Taiwan ein, aus Nordkorea fliegen Raketen in den Süden, der Iran und seine Freunde kümmern sich um Israel, Erdogan massakriert die Kurden, die Islamisten lancieren die nächsten Bombenanschlagswellen, in Lateinamerika erschiessen sie die «weisse Elite», und so fort. Mahlzeit!


(Gut zu wissen: 1) Das Völkerrecht und das internationale Privatrecht sind immer noch Derivate der Weltkriegssiegerjustiz und haben mit Kultur, Ethik, Menschenrechten und Ökologie überhaupt nichts am Hut. 2) Amerikanische Raketen haben in der Ukraine ebenso wenig zu suchen wie damals die russischen in Kuba.)


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