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Einwurf 641: Das Gespenst

Aktualisiert: 7. Nov.


Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Neofaschismus. Alle Mächte des «Westens» haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dieses Gespenst verbündet, der amerikanische Präsident, die Harvard University, das Silicon Valley, das Pentagon, die Wallstreet, die multinationalen Konzerne, ihre west- und osteuropäischen Vasallen in der NATO, Israel, Australien, und so fort. Sie sind zwar sehr mächtig, haben aber trotzdem Megaschiss und fragen sich ernsthaft, warum das Volk von ihrem Paradies nichts mehr wissen will und den Rechtsextremen in die Arme läuft. Denn die Wahlen und Umfragen der letzten Monate und Jahre sprechen eine deutliche Sprache, und die übrigen politischen Ereignisse erst recht.


Statt ratlos in der Gegend herum zu lamentieren oder mit Besserwisserei, Lauschangriffen und Kriegsmaterial aufzufahren, würden sie besser das Gespenst tatkräftig, schnell und dazu erst noch nachhaltig vertreiben. Das macht man so:


1) Die soziale Ungleichheit muss weg: Durch ein garantiertes Grundeinkommen, anständige Mindestlöhne, geniessbare Maximallöhne, Verbote von variablen Vergütungen, innerbetriebliche Lohnspannen von höchstens 1:10, Umweltabgaben, Finanztransaktions- und Luxussteuern. Die simple Formel ist: Je mehr Verlierer die Wirtschaft produziert, desto mehr Neofaschisten erntet die Politik.


2) Die russisch-ukrainische Oligarchenbürgerkrieg muss subito aufhören. Schon zweimal haben die Amerikaner mit ihren Waffenlawinen zwei Weltkriege durchgefüttert. Jede zusätzliche Milliarde für die Ukraine erzeugt eine zusätzliche Million Neofaschisten. Der amerikanische Präsident und der britische Premierminister sind inzwischen sogar so blöd, dass sie mit ihrem Ukrainefanatismus ihre eigenen Nationen und letztlich sich selber in den neofaschistischen Abgrund steuern.

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