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Einwurf 611: Inside Paradeplatz


Die Credit Suisse macht wirklich alles falsch, was nur möglich ist. Jetzt geht sie auch noch auf «Inside Paradeplatz» los, eines der extrem raren Medien, welche die Finanzbranche genau so hart anfasst, wie sie es auch verdient. (Eigentlich handelt es sich um eine One-Man-Show; die Kanonen haben einen Spatzen im Visier.) Man wolle die Mitarbeitenden vor unflätigen Angriffen schützen, heisst es. Der Witz ist aber der, dass «Inside Paradeplatz» ohne Whistleblower aus den Banken selber von einer Sekunde auf die andere erledigt wäre. Dass es so etwas wie «Inside Paradeplatz»» überhaupt gibt, ist eine direkte Folge des Sauerei-Managements in der Branche. Und dass sich die scharfen Texte unverhältnismässig häufig um die Credit Suisse drehen, ist ja wohl auch kein Zufall. Logik pur, null Ideologie. Die Bank macht sich also schon wieder lächerlich; offenbar liegt das tatsächlich an ihrer DNA.

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