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Einwurf 88: Sex and the Pope

05.12.2018

Es gehört anscheinend zum Auftrag eines Papstes, mindestens einmal im Laufe seiner Amtszeit einen Schwachsinn über die Sexualität von sich zu stossen. Franziskus macht das nun so, indem er behauptet, Homosexualität sei eine Mode.

 

Wir sehen das nicht gerade total anders, aber die ganze LGBTI-Bewegung hat sicher auch damit zu tun, dass die «natürliche» Heterosexualität entweder verteufelt wird oder aus verschiedenen Gründen nicht mehr funktioniert. Die «mittelalterliche» (und vorwiegend frauenfeindliche) Verteufelung hält gerade dort ungebremst an, wo religiöse Fundamentalisten besonders mächtig sind, zum Beispiel in Indien oder im arabischen Raum. Auch im inneren Kern der katholischen Kirche selber ist sie weiterhin stark präsent. Das beweist nicht zuletzt das Verhalten jener Priester, welche das Zölibat dazu benützen, ihre Triebe dort zu befriedigen, wo es eben am besten geht. Viele junge Inder/innen und Araber/innen werden homosexuell, weil man ihnen eine unkomplizierte Heterosexualität quasi verbietet, vor allem wenn sie arm sind und deshalb nicht oder erst sehr spät heiraten können. Bei uns in Europa dagegen werden viele Leute «queer», weil heterosexuelle Beziehungen an den extrem hohen gegenseitigen Ansprüchen scheitern, welche sich Frauen und Männer mittlerweile stellen.

 

Also: Keine flatterhafte Mode, sondern durchaus solid erklärbar und damit womöglich auch sehr dauerhaft. Vielleicht handelt es sich sogar um eine ökologische Korrekturleistung im Sinn von: Wir haben eh schon genug Menschen auf diesem Planeten - warum sollen es noch mehr werden?

 

 

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