Einwurf 541: Ukraine: Wollt ihr den totalen Medienkrieg?

Aktualisiert: 7. März


Ukraine, Ukraine, Ukraine, Ukraine, Ukraine… Die Propagandalawinen und die Expertenschwemmen in den Medien sind mittlerweile bald so brutal wie die russische Zerstörung der Ukraine. (Zuoberst: Fredi Gsteiger von Radio SRF, ein Universalgenie bzw. der Korrespondent für alles und jedes.) Der Rest der Welt geht vergessen. Dort wird unverdrossen weiter gehungert, verdurstet, ertrunken, gefoltert, vergewaltigt, und kein Schwein interessiert sich mehr dafür. Stattdessen werden die rassistischen Polen als Helden gefeiert. Das ist «totalitär einseitig», und das machen wir nicht mit. (Der einzige Vorteil der ganzen «Zeitenwende-Hysterie» liegt darin, dass die Corona-Diarrhö endlich aufgehört hat und dass auch das oberpeinliche Parteiengewäsch aus Bern weitgehend verstummt ist.)


Wer am Krieg schuld ist, wissen wir schon lange (es ist nicht nur Putin), und was zu tun ist, wissen wir auch (Humanitäre Hilfe, Rückzug der Russen aus der Ukraine und aus anderen angrenzenden Staaten, eine europäische Armee, Rauswurf der Amerikaner, Abschaffung der NATO). Darum beschränken wir uns jetzt nur noch auf die aktuellen Schlagzeilen, schalten die Glotze aus (auch die «Online-Glotze») und schmeissen alle Zeitungen weg. Wie damals während den Irakkriegen. Sonst spült es uns den totalitären Dreck noch bis ins Schlafzimmer hinein, und diese Ehre erweisen wir der Waffen- und der Rohstoffmafia definitiv nicht.

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