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WPK-BLOG

„Die Welt muss Seele haben“

28.11.2019

Ernst hat einen Freund, der hat sich mit seiner Frau verkracht. Sie hat ständig blöd gemotzt, weshalb er ihr schliesslich davongelaufen ist und eine neue Frau gefunden hat. Mit der ging es dann aber auch nicht, und so ist er nun halt schon wieder «auf der Suche».

Weil Ernst manchmal auch Krach hat mit seiner Frau, hat ihm das zu denken gegeben. Denn schon mehr als einmal wäre er ihr auch am liebsten davongelaufen. Doch das bringt ja nichts, wenn man nachher wie sein Freund bloss im Seich landet, mit dem ganzen Kollateralkarsumpel wohlverstanden: Kinder, Sozialleben, Häuser, Finanzen, Anwälte, Psychiater usw.

Eine Auswechslung lohnt sich logischerweise nur, wenn die neue Partnerin mindestens so gut ist wie die bisherige, und Ernsts Anforderungen sind nicht ohne. Von seiner Partnerin erwartet er zwar keine Perfektion, aber selbstbewusst, intelligent, kritisch, tolerant, schön, herzlich, unternehmungslustig, munter, körperlich fit und psychisch stabil sollte sie schon sein. Eine fettleibige...

25.11.2019

Der «LGBTI-Komplex» stiftet Verwirrung, zumal da ständig noch neue Abkürzungen hinzukommen, «A» («Asexuell») zum Beispiel oder «Q» («Queer»). Zeit also, für ein bisschen Ordnung zu sorgen.

Sicher ist, dass die Menschheit nur Bestand hat, wenn Männer und Frauen Kinder zeugen, egal ob «natürlich» oder «künstlich». Niemand ist von einem so genannten «dritten Geschlecht» gezeugt worden und kann somit auch nicht einem «dritten Geschlecht» angehören. Und wie soll sich dieses «dritte Geschlecht» eigentlich vermehren können? Homo- und bisexuelle Menschen haben kein «drittes Geschlecht», sondern sind entweder Männer oder Frauen, denen heterosexuelle Beziehungen keine Erfüllung bringen oder gänzlich missfallen. Auch Transsexuelle können hetero-, homo- oder bisexuell sein, nur wechseln sie irgendwann mal ihr Geschlecht, von Mann zu Frau oder von Frau zu Mann, je nachdem.

Etwas komplizierter wird es bei den Intersexuellen. Auch die sind aber weder «geschlechtslos» noch «geschlechtsneutral», sondern...

25.09.2019

«Wahlkämpfer und Staatsterroristen aller Länder, vereinigt euch, hier spricht Mark Zuckerberg.»

«Wollt ihr die totale Verblödung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Verstrahlung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Verfettung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Verkrüppelung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Erblindung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Überwachung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr den totalen Burnout?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Vereinsamung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Depression?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Versklavung?»

«Ja, ja, ja! Voll, super, geil, mega, cool, krass!»

«Wollt ihr die totale Rohstoffplünderung?»

«Ja, j...

25.09.2019

Früher waren alle jene, welche über viel Macht und Geld verfügten, automatisch auch Respektspersonen. Sie konnten sogar Massenmörder sein. Mit den Weltkriegen und dem Totalitarismus des 20. Jahrhunderts änderte sich das insofern, als zusehends nur noch angelsächsische Kriegsgurgeln wie Churchill oder Kennedy als Vorbilder durchgingen, und mit der 68er-Bewegung schafften es dann erstmals Widerstandsfiguren wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King (und später Nelson Mandela) zur Respektsperson. Heute denken wir vor allem an Freiheits- und Gerechtigkeitshelden wie Edward Snowden oder Pia Klemp, die Flüchtlingskapitänin. Wir wollen nicht, dass die ganze Welt moralisch so kaputtgeht wie sie es in Texas und in Australien bereits ist. Auch auf Mugabe, Ortega und Co. fallen wir nicht mehr herein.

Klar sind die Mächtigen und die Reichen auch noch da, aber bei denen ist der Lack jetzt ab. Viele sind ja ganz einfach Grosserben oder Arschlecker, die in «gemachten Nestern» herumschmarotzen. Sie mü...

20.09.2019

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in drei Sätzen: 1) Ich bin ein Roboter und kommuniziere nur noch elektronisch. 2) Ich will niemanden sehen, niemandem zuhören, niemanden riechen und vor allem niemanden berühren. 3) Just fuck yourself and buy your kids online.

20.09.2019

Zweifellos werden weltweit unzählige Frauen nach wie vor benachteiligt, belästigt, geplagt und getötet, aber gleichzeitig befinden sich ebenso unzählige Frauen bereits auf der Überholspur. Sie werden von engagierten Lehrerinnen lanciert, sie sind die besseren «Schüler», sie stürmen die Hochschulen und sie erobern Kaderstellen. Nur «ganz oben» trifft man sie eher selten, aber das hat auch damit zu tun, dass sich viele von ihnen nicht mit dem (legalen und illegalen) organisierten Verbrechen auseinandersetzen wollen. (Ausser man heisst Hillary Clinton oder Ursula von der Leyen.) Es reicht ihnen völlig aus, eine «normale Superwoman» zu werden, von denen es jetzt auch immer mehr gibt. Die leben dann irgendwie so:

Mit 4 Kindern, 4 Hunden, 4 Pferden, 4 Autos (SUV, Van, Porsche, Elektro-VW), einer Villa am See und je einem Ferienhaus in den Bergen und am Meer. Nebenher haben sie einen harten 150%-Rundumdieuhr-Job mit zahllosen Auslandterminen und einen Ehemann mit einem nicht minder anstrengend...

18.09.2019

Das Partnerschaftsgift Nr. 1 ist nicht das liebe Geld, sondern die Eifersucht. Wer heiraten oder sonst eine exklusive Verbindung eingehen will, ist demnach gut beraten, zuvor eine Art Eifersuchtstest durchzuführen. 

A prima vista mag man der Eifersucht ja noch abgewinnen, dass auch sie ein Liebesbeweis ist, etwa im Sinn von: «Du bist mir so wertvoll, dass ich eine feindliche Übernahme unter allen Umständen verhindern will». Auf die Dauer ist die Eifersucht aber eine Katastrophe. Das Liebessubjekt (oder eben -objekt) verkommt zu einem Strafgefangenen, dem jede Bewegungs- und Kommunikationsfreiheit abgewürgt wird. Unter solchen «possessionswahnsinnigen» Bedingungen ist eine respektvolle Partnerschaft absolut unmöglich und eine Trennung wird unvermeidlich.

Eifersüchtige Partner sind per se schwach und unattraktiv. Denn wenn sie stark und attraktiv wären, müssten sie gar nicht eifersüchtig sein. Starke und attraktive Partner können ja, sofern nötig, jederzeit problemlos das Weite suchen, ohn...

13.09.2019

Wer nach seinem Tod seine Organe nicht spenden will, soll das schriftlich verfügen - andernfalls wird über die Organe verfügt. In diesem Sinn werden jetzt neue Gesetze aufgegleist.

Verstehe ich das richtig? Muss ich dann auch noch vertraglich unterschreiben, dass ich am Leben bleiben will, damit man mich nicht nach Lust und Laune abknallen kann?

Wo sind wir denn da?

10.09.2019

Die «hochqualifizierten» Expats wollen die Schweiz wieder verlassen, weil ihre Kinder hier das Gymi nicht stemmen. Das heisst auf Deutsch, dass entweder sie selber oder ihre Kinder oder alle zusammen gar nicht so «hochqualifiziert bzw. -talentiert» sind wie sie meinen. Sie haben ja nicht einmal gemerkt, dass man auch mit einer Berufsmaturität Karrieren machen kann und wahrscheinlich sogar noch lukrativere als mit Griechisch und Latein. Was sie aber sicher gemerkt haben: Hier kann man weder direkt noch über «Beziehungen» Diplome kaufen.

Sie dürfen sehr gerne wieder auswandern, denn mit dieser Sorte von Expats ist es wie mit den so genannten «guten Steuerzahlern»: Es geht nicht nur ohne sie, sondern sogar noch viel besser. Denn wer auf nichts anderes als auf sein Geld schaut, ist eh nicht integrationsfähig und sorgt bloss für unproduktive Unruhe. Wir brauchen auch keine Expats, die bloss da sind, weil ihr Chef ein Expat ist und/oder weil sie uns mit sinnlosem amerikanischem Mist zudecken...

08.08.2019

Es gibt Leute, die monopolisieren jedes Gespräch. Denen können Sie eine kleine Frage stellen und dann ziehen sie los, als müssten sie uns die Geschichte der Menschheit erzählen. Atemlos, ohne Punkt und Komma und vor allem ohne Ende. Auch wenn man sie unterbricht («Will noch jemand ein wenig Salat?»), tun sie nichts dergleichen. Es ist ihnen sogar egal, wenn man ein Parallelgespräch anzettelt; sie hören gar nicht zu. Gegenfragen stellen sie nie, «Hin-und-her» ist unerwünscht, der Monolog ist das Mass aller Dinge. Schnorren, schnorren, schnorren.  

Seit es die Smartphones gibt, haben es die «Monologisten» zwar nicht mehr ganz so einfach. Sie können ja nicht endlose Texte herumschicken. Erstens ist ihr Deutsch viel zu schlecht dafür und zweitens liest das eh keiner. Also stellen sie um. Sie teilen ihre Diarrhö in kleine Portionen auf und spedieren die in verschiedene Kanäle. Auf diese Weise ist auch im Internet das Perpetuum mobile gesichert. Denn eine wenn auch so debile Antwort komm...

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